An der Radko-Stöckl-Schule experimentierten Grundschüler

Melsungen. Was die Sonne kann, haben Zweitklässler der Christian-Bitter-Schule gelernt. Sie experimentierten an der Radko-Stöckl-Schule mit angehenden Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektronikern sowie Schülern aus dem Sozialwesen rund ums Thema Solarenergie.

Mit Heißklebepistole und Lötbrenner statteten die Grundschüler kleine Papphäuser mit Solarzellen aus und bauten Modelle zur solaren Wärmeerzeugung. In denen kann Wasser mithilfe von Sonnenenergie erwärmt werden. Das probierten die Grundschüler auch gleich aus. Auf dem Schulhof hielten sie ihre Modelle in die Sonne und schauten gespannt auf die steigende Temperaturanzeige des Thermometers.

Die Workshops für Kinder waren Teil des Energie-Aktionstags. Zum Hessischen Tag der Nachhaltigkeit experimentierten die Grundschüler mit alternativen Möglichkeiten zur Stromerzeugung. „Seit drei Jahren gibt es Workshops für Kinder an der Radko-Stöckl-Schule“, sagt Markus Gille, Leiter der technischen Abteilung. Damit sollen die Kinder spielerisch an technische Themen herangeführt werden. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen.

Fasziniert waren die Zweitklässler von dem Solarkocher. Auf dem bereiteten sie Popcorn zu. „Mit Spiegeln werden die Sonnenstrahlen auf einen Punkt gelenkt“, erklärt der Auszubildende Andreas Claus. Allerdings reichte die Sonne am Mittwoch nicht aus, um die Maiskörner zum Platzen zu bringen. Dafür griffen die Schüler auf eine Kochplatte zurück. Das Ergebnis des Experiments ließen sich die Zweitklässler schmecken. (yvk)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © V. Koch

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