Mit viel Spaß und Geschwindigkeit wurde der Fun-Bike-Park Falkenberg eröffnet

Radler im Brautkleid

Bunt und fröhlich: Die Teilnehmer des „Crazy Style Contest“ rauschten in witzigen Kostümen über die Pisten. Fotos: Vogel

Falkenberg. Sonnenschein und T-Shirtwetter herrschte in Falkenberg, als der Verein Anorak 21 seinen Fun-Bike-Park am Samstag eröffnete.

Und dieser, der Name verrät es, soll vor allem eines bringen: Spaß. Das erläuterte Pascal Bewernick, Gründer von Anorak 21. Er eröffnete den Park, der allen Fahrern drei Strecken zur Auswahl bietet.

Von leicht bis schwer

Für Anfänger und jüngere Fahrer gibt es die Strecke „Easy“ (leicht), die ohne größere Hürden einfach zu fahren ist. Fortgeschrittene, aber noch nicht ganz so mutige Fahrer können sich an der Strecke „Medium“ (mittel) versuchen, die schon einige Kurven und Hügel hat.

Für die geübten und erfahrenen Fahrer ist die Strecke „Hard“ (schwer), die scharfe Kurven und steile Hügel beinhaltet.

Auf allen Strecken besteht Helmpflicht; und wer keinen hat, kann sich einen ausleihen. Erster Fahrer im Bike-Park war Jonte Schlagner vom Bildungszentrum Marburg, das das Konzept für den Park entworfen hatte.

Gespannt schauten die Gäste zu, die es sich in zahlreichen Sesseln und auf Sofas am Rande gemütlich gemacht hatten. Danach drehte jeder eine Runde durch den Park, der sein Mountainbike, BMX oder Fahrrad dabei hatte. Der jüngste Fahrer war sechs Jahre alt, der älteste über 30, erläuterte Björn Jüppner (Bildungszentrum Marburg). „Es gibt keine Altersgrenze, doch eine der Parkregeln empfiehlt, dass man die Strecke vor dem Fahren besichtigen soll“, sagte er.

Es ist auch möglich, mit einem ganz normalen Rad die Strecken zu befahren, stabil sollte der Drahtesel allerdings sein.

Hippies auf der Strecke

Höhepunkt des Nachmittags waren der „Crazy Style Contest“ und der „Speed Contest“. Die elfjährige Eva und die zehnjährige Lina eröffneten den „Crazy Style Contest“, verkleidet als alter Hippie und junger Hippie. Idee war es, in einem verrückten Kostüm zu fahren. Auf der Strecke waren unter anderem Darth Vader, ein Boxenluder, ein als Wildsau verkleideter Fahrer und ein Brautpaar sowie eine 119-Jährige.

Die eingeladenen Weltcup-Fahrer hatten abgesagt, Ersatz war aus Herborn gekommen. Der Park ist jeden Tag geöffnet und soll ein offenes Angebot sein. „Jeder, der möchte, kann beim Pflegen und Weiterentwickeln des Fun-Bike-Parks mithelfen, der sicher auch noch erweitert werden wird“, sagte Jüppner.

Am ersten Tag wurde der neue Park bis Sonnenuntergang genutzt. Und in den Pausen zwischen den Wettbewerben gab es Hamburger vom Grill und kühle Getränke.

Von Kerstin Vogel

Quelle: HNA

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