Metall- und Elektrobranche wählte in Morschen neuen Vorstand

Rahier an Spitze von Arbeitgeberverband

Malerische Kulisse: Der neue Vorstand des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektrounternehmen (von links) mit Werner Quade, Klaus Lingelmann, Dr. Hans-Friedrich Breithaupt, Carsten Rahier (Vorsitzender), Petra Hülshorst, Steffen Riepe und Verbandsgeschäftsführer Jürgen Kümpel. Das Foto entstand während der Verbandsversammlung im Kloster Haydau in Morschen. Foto: privat

Morschen. Carsten Rahier ist neuer Vorsitzender der Bezirksgruppe Nordhessen des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektrounternehmen in Hessen. Der 46-Jährige aus Hofgeismar löst damit Petra Hülshorst ab, die den Verband zwölf Jahre lang führte. Hülshorst übernimmt von Rahier dessen Stellvertreterposten.

Im Kloster Haydau in Morschen wurde am Dienstag Steffen Riepe, Werkleiter Bombardier Transportation (Kassel), als Stellvertreter bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Dr. Hans-Friedrich Breithaupt, geschäftsführender Gesellschafter F. W. Breithaupt & Sohn (Kassel), Thorsten Dietz, Geschäftsführer Honeywell Process Solutions RMG Regel + Messtechnik (Kassel), Klaus Lingelmann, Werkleiter Alstom Grid (Kassel), Werner Quade, Werkleiter Stiebel Eltron (Werk Eschwege) und Hauke Schuler, Prokurist Daimler AG Mercedes-Benz (Werk Kassel).

Rahier ist Geschäftsführender Gesellschafter der Sera-Gruppe mit Sitz in Immenhausen. Die Gruppe beschäftigt 220 Mitarbeiter.

Der Verband mit Sitz in Kassel ist Tarifpartner der Metall- und Elektrounternehmen. Zu den vornehmlichen Zielen gehöre es, den Bedarf an Fachkräften zu sichern. „Wir arbeiten dafür eng mit den Schulen zusammen“, sagt Rahier. Der Übergang in den Arbeitsmarkt solle so einfach wie möglich gestaltet werden. Dazu gehöre unter anderem, Praktikaplätze anzubieten.

Der Bezirksgruppe Nord gehören 140 Unternehmen mit 25 000 Beschäftigten an – darunter sind Schlossereien, Mittelständler und als größtes Mitglied das Daimler-Werk Kassel. Der Verband vertritt die Mitglieder im Arbeits- und Verbandsrecht.

„Wir arbeiten auch Arbeitsmarkt- und Gesellschaftspolitisch“, sagt Rahier. In den vergangenen zehn Jahren wurde die Zahl der Angestellten in der Region kontinuierlich erhöht. Auch bei den Auftragseingängen gebe es Positives zu vermelden, sie stiegen im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent an. Die jüngsten Prognosen zeigten, dass die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland weiterhin zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft blicken, sagt Rahier.

Zwölf Branchen sind unter dem Dach der deutschen Metall- und Elektro-Industrie versammelt. Mit über 3,6 Millionen Beschäftigten in insgesamt 23 500 Betrieben ist laut Verband die Metall- und Elektro-Branche damit der größte und stärkste Industriezweig der deutschen Wirtschaft. (ddd)

Quelle: HNA

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