Rapskönigin bei den Gudensberger Feldtagen

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Alles im Blick: Die Besucher der Feldtage informierten sich über Pflanzenarten, Spritzmittel und Landmaschinen. Insgesamt kamen über 600 Landwirte zu der Veranstaltung.

Gudensberg. Königlicher Besuch bei den Feldtagen in Gudensberg: Hessens Rapsblütenkönigin Carolin Schmidtmann aus Römershausen im Landkreis Waldeck-Frankenberg stattete der Veranstaltung im Chattengau einen Besuch ab.

Doch nicht nur sie kam zu den Feldtagen, über 600 Landwirte aus der Region und angrenzenden Landesteilen waren zu der Veranstaltung nach Gudensberg gekommen.

Bedingt durch den milden Winter und die relativ hohen Temperaturen stand der Raps bei der Veranstaltung bereits in voller Blüte, Das sei 14 Tage eher, als es üblicherweise der Fall ist, wusste auch die Rapsblütenkönigin zu berichten. Auf den Feldern am östlichen Stadtrand von Gudensberg informierten Mitarbeiter von der Raiffeisen Warenzentrale Kurhessen-Thüringen und von BASF auf der zehn Hektar großen Anbaufläche über den korrekten und gezielten Einsatz von Dünge- und Spritzmitteln.

Wie Norbert Schaumlöffel von Raiffeisen sagte, standen hier die Sortenversuche und der Einsatz von Fungiziden (Pilzmitteln) zur Vermeidung von Pilzkrankheiten im Vordergrund. Der Einsatz dieses Mittel sei schwieriger geworden, weil immer weniger für Bienen verträgliches Spritzmittel zur Verfügung stehe. Der Hauptschädling für den Raps sei nach wie vor der Rapsglanzkäfer.

Feldtage in Gudensberg

Marketingleiter Benedikt Ehrhardt von der Raiffeisen Warenzentrale stand mit seiner Kollegin Katharina Penke sowie weiteren Mittarbeitern von Raiffeisen und BASF den Besuchern zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Zudem gab es die Möglichkeit, sich an den über 20 Informationsständen gezielt über Produkte zu informieren. Bei den Feldtagen am 12. Juni an gleicher Stelle dreht sich dann alles um das Getreide.

Neben der Rapsblütenkönigin Carolin Schmidtmann waren auch der Gudensberger Trommler Heiko Fuhrmann und Prinzessin Anika Kuhl bei den Feldtagen zu Gast. Sie begrüßten die Besucher und warben bei ihnen für Gudensberg und den Chattengau.

Quelle: HNA

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