„Hinter Allendorf“ heißt ein neu gestalteter Platz nahe des Schwalmstädter Ortsteils

Rasten am Alten Wasserbassin

Ruhebänkchen: Der Platz „Hinter Allendorf“ wurde am Freitagabend vom Ortsbeirat, Allendorfern und Gästen eingeweiht. Foto: Rose

Allendorf/Landsburg. Umgeben von Feldern des Schwalmstädter Ortsteils Allendorf gibt es einen neuen Treffpunkt für Spaziergänger und Ruhesuchende, und weil der Platz tatsächlich hinter Allendorf liegt, heißt er kurzerhand auch so. Am Freitagabend wurde die neu gestaltete Fläche am Alten Wasserbassin eingeweiht. Dazu hatte der Ortsbeirat eingeladen.

Die Allendorfer Gerhard Schenk und Walter Keim waren Ideengeber für den Rastplatz. Dank der Initiative durch den Ortsbeirat konnten die Pläne umgesetzt werden. „Früher wurde an dieser Stelle häufig Müll abgeladen“, erklärt Ortsvorsteher Reinhard Otto. Damit sollte nun Schluss sein. Denn der Platz ist nicht mehr länger uneinsehbar.

Der alte, morsche Baumbestand wurde mithilfe städtischer Mitarbeiter entfernt. „Es bestand hier sowieso eine Verkehrssicherungspflicht“, sagt Otto. Denn direkt am Wasserbassin führt ein Rundweg vorbei. „Das ist der Rentnerweg“, bestätigten am Freitagabend die älteren Allendorfer.

Der neu gestaltete Platz liegt nun unmittelbar am Wegesrand. Zwei Bänke und ein Tisch laden zum Rasten ein. Gestiftet und aufgestellt wurde das Mobiliar von den Waldinteressenten. Unterhalb des Areals fließ noch immer Wasser, das vom Berg hinab ins Tal fließt. „Ein idyllisches Plätzchen“, findet Reinhard Otto. Hans Holger Stütz hat für die passende Beschilderung gesorgt. Darauf ist Historisches über Allendorf zu lesen, etwa, dass das Wasser für das Dorf von der Bornwiese zum Kump kam. Ab 1954 kam das Wasser dann aus der Landsburg.

Jetzt hofft Reinhard Otto, dass sich noch jemand findet, der den Platz ehrenamtlich pflegt. Auch wünschen sich die Allendorfer, dass Mobiliar und Hinweistafel unbeschadet bleiben: „Damit sich lange Zeit möglichst viele Spaziergänger daran erfreuen können.“ (zsr)

Quelle: HNA

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