Stadt sollte mit der Universität Kassel Kontakt knüpfen, um bei der Beseitigung der Platznot zu helfen

Raum für Studenten in leeren Kasernen

Homberg/Kassel. Aus allen Nähten platzt die Kasseler Universität. Um der Raumnot zu begegnen, werden Kinos und Kirchen als Ausweichquartiere angemietet. Auch längerfristig bleibt die Raumnot bestehen.

Der Homberger Otto Stiebeling schlägt in einem Brief an die Stadtverordneten vor, auf die Universität zuzugehen, und die ehemaligen Kasernen anzubieten. Dort stünde ein Campus mit Versorgungs- und Sporteinrichtungen leer. Das böte die Möglichkeit, eine Außenstelle der Uni einzurichten, oder Forschungsinstitute anzusiedeln. In der jetzigen Notsituation der Kassler Universität werde man dafür ein Ohr haben, schreibt er in seinem Brief. Doch auch wenn sich nicht gleich etwas abzeichnet, sollte der Kontakt mit der Universität gepflegt und ausgebaut werden. Entsprechende Kontakte sind auch zur Universität Marburg und zu Fachhochschulen herzustellen.

„Mit Arbeitsplätzen in der Logistik schaffen wir keine Zukunft für Homberg“, kommentiert Stiebeling. Nötig seien qualifizierte Arbeitsplätze und junge Menschen in der Stadt, schreibt er den Mandatsträgern. (ras)

Quelle: HNA

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