Neuer Morschener Bürgersaal wird in knapp zwei Wochen erstmals genutzt

Das Foto zeigt den Ersten Beigeordneten Günter Görke, Architekt Friedhelm Bier und Bürgermeister Herbert Wohlgemuth mit einem der Türrahmen.

Altmorschen. Der Ortskern von Altmorschen ist im Grunde genommen eine Großbaustelle. Denn nicht nur auf dem Gelände des Klosters Haydau wird gebaut, sondern auch am Haus Raabe. Die alte Scheune an der Paul-Frankfurth-Straße wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, den Bürgersaal.

Noch tummeln sich die Handwerker, müssen die Küche aufgebaut, die Türrahmen gesetzt und das Parkett abgeschliffen und versiegelt werden.

Einige Lampen fehlen noch, die Schiebeelemente, um den großen Saal in zwei kleine zu trennen und die beiden großen Türen vom Foyer in den Saal. Bis zum 21. September sollte alles fertig sein, denn für diesen Tag ist der Bürgersaal für eine private Feier erstmals gebucht, erklärt Erster Beigeordneter Günter Görke.

Der komplette Saal hat laut Architekt Friedhelm Bier eine Fläche von 155 Quadratmetern. 100 Personen können dort an Tischen sitzen. Werden die Stühle in Reihen gestellt, passen 150 Menschen in den Saal. Mit einer holzfarbenen Schiebewand lässt sich der Saal in zwei kleine teilen. Im vorderen, dessen große Glasfront den Blick in den Hof freigibt, wird in einer Nische ein vierteiliger Schrank eingebaut. „Dort können die Vereine ihre Sachen deponieren“, erklärt Bier.

Der hintere Saalbereich hat einen direkten Zugang an einen überdachten kleinen Innenhof, der von einer alten hohen Sandsteinmauer begrenzt ist. Zusätzliches Tageslicht fällt durch Oberlichter Richtung Paul-Frankfurth-Straße. Eine Spül- und eine Kochküche sowie eine Theke vervollständigen den Bürgersaal.

Vom großzügigen Foyer aus betrachtet, liegt der Saal links, Garderobe und Toiletten rechts.

Vom Foyer aus geht es auch in die Gemeindeverwaltung, zum Beispiel zur Gemeindekasse im Erdgeschoss und zu den Abteilungen im 1. und 2. Obergeschoss. Wer nicht die Treppe benutzen möchte, gelangt bequem per Aufzug nach oben in die Räume im Haus Raabe und ins Verbindungsgebäude.

Quelle: HNA

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