Elternforum des Schulfördervereins: Therapeutin gab Vätern und Müttern Tipps

Rechnen lässt sich lernen

Elternforum: Referentin Rica Höhle (Vierte von rechts) berichtete Eltern. Foto: nh

Gensungen. Rechenschwäche ist weder vererbbar noch eine Krankheit. Sie kann viele Ursachen haben, und gibt es viele Hilfen. Das lernten Eltern der Heiligenbergschule Gensungen, die auf Einladung des Fördervereins zu einem Informationsabend in die Schule gekommen waren. Zu Gast beim zweiten Elternforum war Rica Höhle vom Duden-Institut für Lerntherapie.

Die Lehrer sind bei diesen Veranstaltungen nur Gäste, berichtete Schulleiterin Karin Brandau. Die Themenauswahl derartiger Veranstaltungen liege in Elternhand. Der Förderverein übernehme die Kosten. Insgesamt gehe es darum, Erziehung und Bildung einmal anderes als im Alltag zum Thema zu machen.

Spiele können helfen

40 Zuhörer waren gekommen. Sie schauten sich unter anderem Filmmaterial über Verhaltensweisen von Kindern mit Rechenschwächen an. Außerdem informierten sie sich über die Erscheinungsformen von Rechenschwäche und Möglichkeiten der Abhilfe. Wie interessant das Thema für Eltern sein kann, zeigte eine Diskussion. Da wollten Eltern wissen, was sie neben einer professionellen Therapie für ihre Kinder tun können. Dazu gehören aus Sicht der Referentin unter anderem auch attraktive und anregende Spiele wie Puzzle und Würfelspiele.

Darüber hinaus förderten intensive Beschäftigung, gemeinsames Spielen und intensive Gespräche mit dem Kind alle erforderlichen Grunderfahrungen, die zum erfolgreichen Lernen nötig sind.

Der Gensunger Grundschulförderverein „Zusammen stark“ plant für September das nächste pädagogische Elternforum zum Thema: Wie lernt ein Kind? (lgr)

Quelle: HNA

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