Innenminister übergibt Homberg Geld und Titel

Reformationsstadt erhält 4 Millionen

Homberg. Heute ist ein besonderer Tag für Homberg: Vier Millionen Euro und zudem die Zusatzbezeichnung Reformationsstadt erhält die Kreisstadt vom hessischen Innenminister Peter Beuth.

Das Geld soll der hoch verschuldeten Stadt beim Abbau ihrer Schulden helfen und stammt aus dem Landesausgleichsstock. Dieser gewährt Gemeinden, denen unverschuldet Haushaltsfehlbeträge entstanden sind, eine besondere finanzielle Unterstützung und ist Bestandteil des Kommunalen Finanzausgleichs.

So werde den Kommunen geholfen, die aus eigener Kraft und trotz äußerster Sparsamkeit und hoher Einnahmebelastung nicht verhindern konnten, dass ihre Haushalte unausgeglichen sind. Das Geld darf ausschließlich zur Tilgung von Kreditverbindlichkeiten verwendet werden.

In Homberg wurden beispielsweise die Ausgaben für den Hessentag 2008, obwohl diese eine freiwillige Leistung waren, vom Land anerkannt und bei der Berechnung für die Zuwendung nicht abgezogen, teilt das Ministerium mit.

Damit noch nicht genug: Homberg darf sich nun Reformationsstadt nennen. Eine Urkunde, die dies belegt, wird Beuth heute ebenfalls im Gepäck haben, teilt das Ministerium mit. „Das ist sehr erfreulich und hat einen Werbeeffekt für Homberg“, sagte Bürgermeister Martin Wagner. (may)

Quelle: HNA

Kommentare