Solidarität zwischen Generationen gefordert –Denkanstoß für Alt und Jung gleichermaßen

Rege Diskussionen bei Europawoche

SChwalmstadt. Rege Diskussionen gab es während der Eröffnung der Europawoche in der Ziegenhainer Kulturhalle: Rund 80 Gäste kamen zu dem Vortrag von Mercedes Thiel, Leiterin des EU-Bürgerbüros in Bad Hersfeld, und den Ausführungen der vier Bürgermeisterkandidaten für Schwalmstadt.

Zum Jahresthema „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ gebe es alarmierende Zahlen und Trends, aber auch viele positive Ideen, heißt es in einer Pressemitteilung. Marianne Hühn, Kreisvorsitzende der überparteilichen Europa-Union Schwalm-Eder, leitete die zweistündige Diskussion und fasste als Resumee zusammen: „Ziel und Aufgabe ist die lebenswerte Gemeinde für alle Generationen und Gruppen.“

Anhand verschiedener Zahlen zeigte Thiel den Trend, dass alle europäischen Staaten zu einem höheren Durchschnittsalter aufsteigen würden. Angesagt sei deshalb ein neues Altersbild, in dem die Erfahrungen und Aktivitäten der Rentnergenerationen gewürdigt, gestärkt und genutzt würden. Dadurch entstünden auch intensivere Beziehungen zwischen Alt und Jung, wie zahlreiche Erfolgsprojekte zeigten.

Während der Diskussion, an der sich auch Vertreter von Senioren- und Jugendorganisationen beteiligten, ging es vorrangig um die Frage, wie jüngere Berufstätige und ihre Familien in der Region gehalten werden können.

Die ältere Generation müsse sich klar werden, so ein Denkanstoß der Diskussionsteilnehmer, wie sie eigenständig und gemeinsam ihren Lebensabend gestalten wolle. Abschließend nannte Mercedes Thiel das EU-Jahresthema für das kommende Jahr: Bürgerengagement. (dag)

Quelle: HNA

Kommentare