Die zehn Gebote standen im Mittelpunkt der Kinderbibelwoche

Regeln müssen sein

Gebote bewahren: Als Erinnerung an die Bibelwoche erstellten die Kinder kleine Schatztruhen. Vorne von links Linda Rohde (7), Nicole Walter (8), Anna Maifarth (7), Joel Heil Escobar (8), Leah Kneipp (7) und Elias Span (7). Hinten von links Pfarrer Gerhard Braun, Tim Hochschorner, David Peter und Pfarrer Bernd Hochschorner. Foto: Natalie Schmidt

Gensungen. „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“, lautet das achte Gebot in der Bibel. Doch wie lässt sich dies für die heutige Zeit deuten? Das haben sich die Teilnehmer der ökumenischen Kinderbibelwoche gefragt und die zehn Gebote unter die Lupe genommen.

So entstanden spielerisch durch Geschichten und Gespräche aus den Geboten Wegweiser fürs Leben. Gebote oder Regeln gab es schon immer und gibt es auch heute überall im Leben. „Selbst beim Sport und bei Computerspielen muss man sich an Regeln halten, sonst schummeln alle, um zu gewinnen“, sagte die siebenjährige Anna Maifarth.

Doch Ziel der Regeln sei nicht, die Entfaltung einzuschränken, sondern das Beisammensein zu regeln. Das erkannten die 40 Kinder während einer Kinderbibelwoche im Gensunger Gemeindehaus. In Theaterstücken brachte das Team um den evangelischen Pfarrer Bernd Hochschorner und seinen katholischen Kollegen Gerhard Braun als Familie Liebenherr den Kindern die Wichtigkeit der Gebote näher.

Als Bastelarbeit gestalteten die Kinder ihre Schatztruhen, in denen sie neben Erinnerungsstücken die dazugehörigen Gebote aufbewahrten.

Musikalisch gab es während der Kinderbibelwoche einen kleinen Höhepunkt: es wurde nicht nur gesungen, sondern gerappt. Jeden Tag kam eine neue Strophe hinzu, welche thematisch die behandelten Gebote aufgriff.

Was die Kinder erarbeitet haben, kann man im ökumenischen Familiengottesdienst sehen. Er findet Sonntag, 20. Oktober, ab 14 Uhr in der evangelischen Kirche in Gensungen statt. (zns)

Quelle: HNA

Kommentare