Wegen schlechten Wetters: Nur wenige Teilnehmer beim Fahrrad-Marathon

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Trauen sich trotz Dauerregen auf die Marathon-Strecke: (von links) Monika Bacher, Kerstin Matt, Gerhard Maul und Michael Kloke beim Start am Ascheröder Sportplatz. 

Ascherode. Der Radfahrerverein Einigkeit Treysa (RTF) hatte eingeladen: Am Sonntagmorgen pünktlich um 6.30 Uhr gingen die ersten Radsportler am Sportplatz Ascherode auf eine 201 Kilometer lange Marathonstrecke für den Hessencup.

Aus dem gesamten Hessenland und Nordrhein-Westfalen waren die Teilnehmer angereist.

„Es waren die ganz Mutigen, die sich von dem nicht enden wollenden Starkregen nicht aufhalten ließen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt machten sich bis um 9 Uhr fünf Tourenfahrerinnen und 15 Fahrer auf den Weg.

Gehofft hatten die Veranstalter wie in den Jahren zuvor auf ungefähr 200 Starter – groß war daher die Enttäuschung über das Wetter und die entsprechend geringe Teilnehmerzahl. „Das ist von allen bisher angebotenen RTF-Fahrten die mit der niedrigsten Teilnehmerzahl“, stellte der Vereinsvorsitzende Heinz Kern fest.

Auf dem Rundkurs durch Schwalm, Kellerwald und Knüll versorgten zahlreiche Helfer die Radfahrer an den Verpflegungsständen. Und jeder, der an diesem Tag nach 45, 73, 111 oder der gesamten Marathonstrecke von 201 Kilometern am Sportplatz Ascherode ins Ziel kam, wurde mit Applaus empfangen. Die Auszeichnung für die zahlenmäßig stärksten Gruppen ging an die Starter aus Hattersheim und Baunatal. (jkö)

Quelle: HNA

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