Region setzt auf Industrie: Fritzlar, Edertal und Bad Wildungen bieten gemeinsam Grundstücke an

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Fritzlar. Nicht kleckern, sondern klotzen: Wenn es nach den Vorstellungen der Wirtschaftsregion Mittleres Edertal geht, dann sollen sich auf einem 27 Hektar großen Areal entlang der B 450 nördlich von Fritzlar Großbetriebe ansiedeln, wenn möglich aus dem Bereich der verarbeitenden Industrie.

Gemeinsam haben die Städte Fritzlar und Bad Wildungen zusammen mit der Gemeinde Edertal das interkommunale Industriegebiet auf der Fläche unweit des Autobahnanschlusses der A 49 entwickelt und beplant. Jetzt beginnt die Vermarktung: ein Prospekt mit den wichtigsten Informationen liegt vor.

Man habe mehr vor als das übliche, lokal interessante Gewerbegebiet, sagt Fritzlars Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange. Ein solche Fläche in dieser Größe auf ebenem Untergrund habe übergeordnete regionale Bedeutung und sei deshalb auch vom Regionalmanagement Nordhessen in dessen Marketingstrategie aufgenommen worden.

"Es ist das erste Mal in unserer Region, dass sich auf einer neuen Fläche Großbetriebe ansiedeln können", betont Lange. Ziel sei in erster Linie die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. "Die Gefahr der Abwanderung besonders der qualifizierten Arbeitnehmer ist groß für die nordhessischen Landkreise", warnt der Bürgermeister.

Deshalb sei es wichtig, für sie adäquate Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten zu können. Die Wirtschaftsregion Mittleres Edertal plant allerdings langfristig. Jetzt habe man mit dem Industriegebiet endlich eine Möglichkeit zur Ansiedlung geschaffen und könne jetzt in die Vermarktung einsteigen, zum Beispiel einige größere Firmen anschreiben und auf das Angebot hinweisen.

 "Die Lage ist gut", lautet der Slogan: Damit sind vor allem auch die Standortvorteile gemeint, etwa die Lage mitten in Deutschland, die gute Verkehrsanbindung, fertige Pläne, die sofortigen Baubeginn ermöglichen. (ula)

Quelle: HNA

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