Reim und Rüffel: Homberger Neujahrsempfang mit einigen Überraschungen

Charmante Botschafter ihrer Stadt: Das Hessentagspaar 2011 aus Oberursel, Charmaine Weisenbach und Christian Peter.

Homberg. Drei Stunden Programm und einige faustdicke Überraschungen bot der Neujahrsempfang der Stadt Homberg am Freitagabend.

In einer Brandrede prangerte Stadtverordnetenvorsteher Bernd Pfeiffer ungewöhnlich scharf die politische Kultur in der Kreisstadt an und erntete dafür von seinen Parlamentskollegen viele böse Blicke.

Pfeiffer: „Die Chemie stimmt nicht“. Die Menschen in der Stadt beklagten die Kleinkariertheit und Engstirnigkeit der Auseinandersetzungen. Er forderte die Kommunalpolitiker auf, zur Sachlichkeit zurückzufinden. Es gebe keinen Grund, sich so zu gebärden, denn es sei auch viel erreicht worden.

Aufhorchen ließ Bürgermeister Martin Wagner mit der Nachricht, dass Sänger Matthias Reim seinen ersten Wohnsitz wieder in seiner HeimatdstadtHomberg habe und auch wieder dort auftreten wolle. Näheres gab er dazu nicht preis.

Als äußerst charmante Botschafter ihrer Stadt erwiesen sich Charmaine Weisenbach und Christian Peter, das Hessentagspaar 2011 von Oberursel. Sie sind befreundet mit Anja und Jörg Hassenpflug, die 2008 Homberg beim Hessentag repräsentierten. Das Fest der Hessen findet vom 10. bis 19. Juni statt.

Gefeiert wird vom 2. bis 5. Juni auch im Homberger Stadtteil Holzhausen, allerdings bescheidener. Das Dorf wurde vor 1225 Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Jagdhornbläser, Chöre und die Blau-Weißen Funken aus Holzhausen traten beim Neujahrsempfang auf. Ortsvorsteher Friedrich Linnenkohl stellte das Programm vor. Unter

www.wirholzhäuser.de gibt es ausführliche Informationen.

Eine tolle Überraschung gab es für zwei Besucher des Neujahrsempfangs: Heinz Nitschke und Stefan Eckhardt nahmen je eine Eintrittskarte für die Fußball-WM der Frauen mit nach Hause, die DFB-Vizepräsident Rolf Hocke gespendet hatte. Unter ihren Sitzen hatte sich je ein Gewinn-Aufkleber befunden.

Nach drei Stunden gab es einen rustikalen Imbiss, der von Homberger Firmen finanziert wurde, wie Bürgermeister Wagner sagte.

Quelle: HNA

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