Die Homberger Snowparty am Sonntag kam bei den Besuchern gut an

Rein ins Wintermärchen

Simuliertes Wintersportvergnügen: Das Snowboard war besonders für jugendliche Balancekünstler eine willkommene Herausforderung.   Alle Fotos: Ehl-von Unwerth

Homberg. Paul Knierim aus Niederbeisheim staunte nicht schlecht: Eine solch weiße Pracht hatte er in den bisherigen zehn Monaten seines Lebens noch nicht erlebt. Neugierig und skeptisch zugleich beobachtete er das muntere Treiben um ihn herum.

Das gehörte zur Homberger Snowparty, die in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag der Homberger Gewerbetreibenden auch in ihrer dritten Auflage wieder zahlreiche Besucher in die Kreisstadt zog.

Das per Schaumkanone simulierte Winterwunderland begeisterte die jungen Besucher: Übermütig stapften, hüpften, rutschten und kullerten sie durch die Schneeschaum-Massen, widmeten sich (winter-)sportlichen Aktivitäten auf Snowboard, Rodelrutsche und Kletterberg und vergnügten sich bei diversen Kreativ-Angeboten.

Das Basteln von Pappteller-Schneemännern war dabei ebenso beliebt wie eine äußerst leckere Angelegenheit: So verzierte Luca Wazal (5) aus Lenderscheid voller Hingabe einen Plätzchen-Piraten mit Zuckerguss und Liebesperlen, bevor die süße Masse in den Kindermagen wanderte. Beim Rodeln, Snowboarden und Toben waren Unterbrechungen durch einkaufswillige Eltern meist sehr unwillkommen. Die mussten ihre Sprösslinge zur Anprobe neuer Winterbekleidung regelrecht loseisen.

Nach ihrer Meinung zur Kombination aus Snowparty und Einkaufserlebnis befragt, stimmten viele überein: „Da haben Stadtmarketing und Kaufleute viel geboten“, resümierte ein rastloser Familienvater, bevor er der Gattin durch die Geschäfte und dem Nachwuchs über den Vergnügungsparcours folgte.

Mehr Fotos und ein Video sehen Sie unter www.hna.de

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

Kommentare