Reinhard Schaake über den Ausstieg des Stadtwerke-Chefs: „Wir haben uns auseinander gelebt"

Reinhard Schaake

Wolfhagen. Der angekündigte Weggang von Wolfhagens Stadtwerke-Geschäftsführer Martin Rühl zum 31. Dezember 2016 schlägt hohe Wellen. Viele Leser kritisieren auf hna.de den Aufsichtsrat, der Rühl habe gehen lassen.

Bürgermeister Reinhard Schaake (parteilos), der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke ist, äußert sich nun zur Causa Rühl. Der Geschäftsführer und der Aufsichtsrat seien nicht immer einer Meinung gewesen, sagt er. „Es gab durchaus unterschiedliche Auffassungen.“

Herausgestellt habe sich „im Nachhinein“ die Stellenteilung. Rühl hat eine 50-Prozent-Stelle bei den Stadtwerken und eine 50-Prozent-Stelle bei der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN). „Das ist auf Dauer keine gute Lösung.“ Bei einer Neubesetzung werde deshalb wieder eine volle Stelle vergeben. Dass Martin Rühl seine Arbeit auf eine volle Stelle ausweitet, sei „keine Option gewesen“. Man habe sich „auseinandergelebt“, sagt der Aufsichtsratschef.

Nun werde man nach einem Nachfolger schauen. Kandidaten habe man noch nicht im Fokus, sagt Reinhard Schaake. „Aber wir haben ja auch keinen Druck, wir müssen nicht sofort handeln.“

Quelle: HNA

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