Jan Polivka begeisterte in der Hephata-Kirche mit Werken von Chopin und Liszt

Reise durch die Welt des Klangs

Einfühlsam: Der tschechische Pianist Jan Polivka spielte am Samstagabend in der Hephata-Kirche Werke der Romantik. Foto: Ebers

Treysa. Der tschechische Pianist Jan Polivka nahm am Samstagabend die Zuhörer in der Hephata-Kirche in Treysa mit auf eine Reise durch die virtuose und romantische Welt der Klaviermusik. Die Veranstaltung war Teil der Reihe Musik zum Wochenschluss. Pfarrer Lutz Richter begrüßte zu Beginn die Gäste, bevor Jan Polivka am Flügel seine Künste unter Beweis stellte.

In Treysa ist Polivka kein Unbekannter. Der Tscheche ist sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker in vielen europäischen Ländern unterwegs und begeisterte bereits mehrmals in der Hephata-Kirche die Zuhörer.

Jan Polivka, 1975 geboren in Pacov / Tschechien, stammt aus einer Musikerfamilie. Im Alter von fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Er studierte Geige und Gesang. Ab 1999 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in der Meisterklasse von Irina Edelstein. Dort absolvierte er auch das Diplomstudium Chordirigieren bei Wolfgang Schäfer.

Das Programm am Samstagabend für den musikalischen Segen bot Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt und Leos Janacek. (bf)

Polivka gab dem Publikum Informationen rund um die von ihm dargebotenen Werke und dessen Komponisten zu Beginn mit auf den Weg.

Dies ermöglichte den Zuhörern die musikalische Darbietung Polivkas noch intensiver wahrzunehmen und diese zu genießen.

Von Jan-Henrik Ebers

Quelle: HNA

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