Frisch aufgemacht bringt das neue Jahrbuch eine Fülle von Themen

Reise durch die Zeit

Schwalmstadt. Das beigelegte Lesezeichen ist nur ein feines Detail des neuen Schwälmer Jahrbuches, das jetzt vorliegt. Es ist das 54. vom Schwälmer Heimatbund herausgegebene und hat ein gründliches Lifting erlebt.

Die Beiträge erscheinen gegliedert in Rubriken, das sorgt für mehr Übersicht. Die Redaktion wurde erstmals nicht in einem Team, sondern allein von Heinrich Opper besorgt. Neu ist auch, dass alle 192 Seiten bunt gedruckt sind. Jedes Jahr sollen nun systematisch die Malerkolonie Willingshausen und das Dorfmuseum Holzburg betrachtet werden, außerdem je eine Schwälmer Trachtengruppe.

Bewährtes ist geblieben, die Rückschau auf die Ausstellungen des verstrichenen Jahres zum Beispiel.

Kunsthistorisch und geschichtlich Interessierte finden wieder eine Vielzahl von Beiträgen vor, knapp 30 Autoren waren beteiligt.

So geht es um den „Streit um das Wirtshaus auf dem Gilserberg anno 1588“, die Daubenmühle im Steinatal, das „Frühere Dreiländereck bei Mengsberg“ und vieles mehr. Quellen wie eine Chronik der Hauptschwendaer Schule und historische Fotos werden zugänglich gemacht und laden zum Studieren ein. Vor- und Frühgeschichte, eine Betrachtung über die Gans als Motiv in der Hessenmalerei – natürlich mit vielen Gemäldeabbildungen – und selbstverständlich die unvergleichliche Schwälmer Stickerei sind dankbare Themen.

Zwischen den Jahren, aber sicherlich auch noch im kommenden Jahr wird man das Werk mit diesmal gelber Schrift auf dem Titel gern zur Hand nehmen. (aqu)

• Preis: 16,90 Euro, zu haben im Museum der Schwalm in Ziegenhain (Artikel oben) sowie im örtlichen Buchhandel.

Quelle: HNA

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