Schwälmer Rumänienhilfe plant nächstes Projekt – Unterstützung willkommen

Reise im Zeichen der Hilfe

Spenden willkommen: Inge und Heinz Thiel organisieren für die Schwälmer Rumänienhilfe einen Hilfstransport. Foto: privat/nh

Schwalmstadt. Inge und Heinz Thiel, Gründungsmitglieder der Schwälmer Rumänienhilfe, starten Ende Mai den nächsten Hilfstransport. Sie und die anderen neun Mitglieder des Vereins wollen auch diesmal Mädchen und Jungen eines Kinderheims im rumänischen Ilisua sowie Schüler einer benachbarten Förderschule unterstützen. Dazu bitten sie um Sach- und Geldspenden.

Die Rumänienhilfe unterstützt das Kinderheim in Ilisua seit mehr als 15 Jahren. Dort leben derzeit 70 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 14 Jahren. Träger des Heims ist der rumänische Staat, genauer gesagt das Gesundheitsministerium. Den Kindern und Jugendlichen fehlt es hier vor allem an Kleidung, Schul-, Spiel- und Bastelmaterialien, aber auch Lebensmittel und Brennholz finanzieren die Mitglieder der Schwälmer Rumänienhilfe aus Spenden.

Bei ihrem jüngsten Besuch in diesem Frühjahr haben Inge und Heinz Thiel vor Ort lang haltbare Lebensmittel und Brennholz im Wert von 2000 Euro gekauft. Zudem hilft die Schwälmer Rumänienhilfe seit dem vergangenen Jahr auch der Förderschule „CSEI Beclean“, die sich im zehn Kilometer vom Kinderheim entfernten Ort Beclean, ebenfalls in staatlicher Trägerschaft, befindet. An die Förderschule angeschlossen sind eine Kindertagesstätte und ein Internat: 150 Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen, im Alter zwischen drei und 20 Jahren, werden hier gefördert und betreut. 60 von den 150 Kindern leben im angegliederten Internat. Hier hatten die Thiels vor allem Schul- und Bastelmaterialien im Gepäck.

„Bei unserem nächsten Besuch im Mai wollen wir zwei Projekte konkretisieren, die wir im Heim und in der Förderschule vermutlich fördern werden“, sagt Inge Thiel. Denn neben den Lebenshaltungskosten seien auch Investitionen in Gebäude und Ausstattung wichtig, um die Arbeit vor Ort gewährleisten zu können. „Manchmal ist leider noch nicht mal für das Notwendigste Geld da, geschweige denn für aus pädagogischer oder medizinischer Sicht sinnvolle Anschaffungen“, sagt Inge Thiel. „Umso mehr freut es uns, dass uns so viele Menschen unterstützen“, ergänzt Heinz Thiel.

Die Mitglieder der Kreativgruppe des Alten-, Wohn- und Pflegeheims Sankt Martin in Neukirchen strickten für den Dezember-Hilfstransport einen ganzen Umzugskarton voll Socken, Schals, Mützen und Handschuhe. Die Kinder und Erzieher der Integrativen Kindertagesstätte Hephata und der Kita Steinweg in Ziegenhain packten genauso Päckchen wie Schüler der Carl-Bantzer-Schule und die Mitglieder des Evangelischen Frauenkreises Steinau an der Straße. Hinzu kamen Geldspenden der Kreissparkasse Schwalm-Eder, der Stadtsparkasse Schwalmstadt und der VR-Bank Schwalmstadt sowie des Lions-Clubs Schwalmstadt und des Rotary-Clubs Schwalmstadt. „Nicht zu vergessen die vielen Spenden von Privatleuten, die uns helfen“, so Heinz Thiel. „Ohne sie könnten wir die Hilfe nicht in dieser Form leisten.“ (syg)

Quelle: HNA

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