Reisemobilhafen soll ins Urbachtal locken

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Klaus Hünerkopf

Neukirchen. „Eine Oase für Reisemobilisten“ soll der geplante Wohnmobilstellplatz in Neukirchen im Urbachtal werden. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, hat der Neukirchener Fachmann Klaus Hünerkopf das Konzept für das Areal zwischen Urbachstraße und Urbachtalweg bereits seit langem im Kopf.

Der erfahrene Reisemobilist hat sehr viele Stellplätze getestet und Vor- und Nachteile dabei genau unter die Lupe genommen.

Aufgrund seiner Erfahrungen und der vieler anderer, mit denen Hünerkopf sich ausgetauscht hat, hält er Neukirchen mit seiner zentralen Lage in Deutschland für einen nachgefragten Ort, das Urbachtal könne ein Idyll in der Natur für jeden Reisemobilisten sein, so die Mitteilung.

Gemeinsam mit einem Architekten, der gezielt auf den Fachbereich Touristik, Standortanalysen, Planung und Entwicklung spezialisiert ist, wurde im Frühjahr eine erste Begehung organisiert. Dabei war auch Bürgermeister Klemens Olbrich. Ergebnis: das Areal im Urbachtal sei ein idealer Standort für einen Reisemobilhafen in der Region Schwalm-Eder und Knüll, „es sollen neue Maßstäbe gesetzt werden, die Reisemobiltouristen zu einem längeren Aufenthalt animieren und neue Gäste anlocken“. Im Bereich Urbachweg, direkt entlang des Urbachs, sollen 50 Stellplätze entstehen. Der Standort gilt nicht nur wegen wegen seiner schönen Lage als optimaler Platz. Am Ortsrand Neukirchens bietet er zugleich kurze Wege in die Stadt mit den entsprechenden Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und gastronomischen Einrichtungen.

Der Ortsbeirat jedenfalls sagte nach ausführlichen Gesprächen und Klärung offener Fragen Ja zu dem Konzept, so die Mitteilung. Als nächstes beschäftigt sich der Magistrat damit.

Hünerkopf und sein Team sind überzeugt, dass dieser Reisemobilstellplatz eine Bereicherung für die gesamte Region und besonders für Neukirchen sein wird.

In Deutschland sind mittlerweile mehr als 470.000 Reisemobile zugelassen, Tendenz steigend. (aqu)

Quelle: HNA

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