4845 Wohnmobile machten von Januar bis Oktober Station auf den Bruchwiesen

Rekordmarke im Visier

Der Macher und seine Unterstützung: Heinz Zapf mit Tochter Birgit.

Wolfhagen. Die Zahlen, die Heinz Zapf während der Bürgerversammlung in der Wolfhager Stadthalle vorlegte, können sich sehen lassen. Vom 1. Januar bis zum 31. Oktober machten 4845 Wohnmobilisten mit ihren rollenden Unterkünften auf dem Stellplatz auf den Wolfhager Bruchwiesen Station. Davon kamen 367 aus dem Ausland, allein 261 aus den Niederlanden.

Zapf, der den Platz mit herrlichem Blick auf die Fachwerkkulisse der Stadt betreut, nannte auch die Zahl für das Jahr 2011: Da zählte er insgesamt 5282 Wohnmobile.

Entsorgungsarbeiten

Mit dem Ergebnis der ersten neun Monate des laufenden Jahres ist er mehr als zufrieden: „Diese hohe Zahl hatte ich mir zwar gewünscht, jedoch eigentlich nicht erwartet“, erklärte der engagierte Wolfhager. Denn die monatelangen Renaturierungsmaßnahmen zur Entsorgung von Giftmüll im Erdreich des direkt angrenzenden Bruchwiesengeländes habe doch den einen oder anderen Wohnmobilisten um Wolfhagen einen Bogen machen lassen.

Die Arbeiten seien inzwischen abgeschlossen, und er sei zuversichtlich, dass bis zum Jahresende die 2011er-Besucherrekordmarke geknackt wird. Denn der inzwischen auf 35 Stellplätze erweiterte und mit modernster Logistik ausgestattete Bruchwiesen-Stellplatz zähle zu den schönsten in Deutschland. Das bestätigten auch immer wieder die Besucher.

Gewinn für Geschäftswelt

Die Touristen, die mit ihrem mobilen Heim nach Wolfhagen kommen, lassen in der Stadt bei Handel und Gewerbe die Kassen klingeln. Wie schon seit vielen Jahren bittet Heinz Zapf die hier Station machenden Wohnmobilisten, ihre Wolfhager Einkaufs- und Verzehrquittungen in einen extra dafür installierten Briefkasten zu werfen. In diesem Jahr kam Heinz Zapf bei seiner Auswertung der Quittungen auf einen Betrag von 77 702,69 Euro, den die Gäste in den örtlichen Geschäften und Gaststätten ließen. „Die tatsächlich getätigten Ausgaben liegen jedoch höher“, ist Zapf überzeugt, denn nach seinen Schätzungen werfen nur etwa 60 Prozent der Wohnmobilisten ihre Belege in den Kasten.

Pläne für Erweiterung

Zapf appelliert an die Kommunalpolitiker, nicht nur die mietfreie Nutzung des Platzes beizubehalten, sondern auch seinen Vorschlag, den Platz um weitere 24 bis 32 Stellplätze zu erweitern, in die Tat umzusetzen.

Die Pläne dafür hat er bereits im Rathaus vorgelegt. „Die Stadt profitiert in vielerlei Hinsicht. Einmal von den Strom- und Wassergebühren, die Geschäfte sowie Gastronomie von den Einnahmen. Vor allem aber ist jeder Besucher ein Werbeträger für unsere schöne Stadt.“ (zih)

Quelle: HNA

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