Feierliches Gelöbnis: Zeitsoldaten und freiwillige Dienstleistende

Rekruten leisten Eid

Feierlicher Augenblick: 80 Rekruten der 10. Kompanie des Jägerregiments aus Schwarzenborn und 40 junge Soldaten aus Stadtallendorf gelobten der Bundesrepublik Deutschland ihre Treue.

Schwarzenborn/Neustadt. Mit einem feierlichen Gelöbnis in der Öffentlichkeit setzen Kommune und Bundeswehr eine lange Tradition fort, die mit der Gründung des Standortes Neustadt in 1961 begonnen hat.

80 Rekruten der 10. Kompanie des Jägerregiments 1 aus Schwarzenborn und 40 junge Soldaten der 6. Kompanie des Luftlandefernmeldebataillons der Division Spezielle Operationen (DSO) aus Stadtallendorf, der Patenkompanie der Stadt Neustadt, haben am Donnerstagnachmittag als freiwillig Dienstleistende oder Zeitsoldaten auf dem Festplatz in Neustadt feierlich gelobt, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen.

Dem eindrucksvollen militärischen Zeremoniell, das vom Heeresmusikkorps 2 aus Kassel musikalisch mitgestaltet wurde, folgten viele Neustädter, zahlreiche hochrangige Gäste aus dem militärischen und zivilen Umfeld, darunter auch Jürgen Kaufmann, Bürgermeister von Schwarzenborn, Klaus Wagner, Bürgermeister von Oberaula, und Oberst a.D. Jürgen Damm, Präsident der Aktion für behinderte Menschen in Hessen, sowie viele Eltern, Partner und Angehörige der Rekruten.

Soldat kein einfacher Beruf

Oberstleutnant Jan-Peter Fiolka, Kommandeur des Luftlandefernmeldebataillons, dankte den Soldaten für deren nicht leichte Entscheidung zum Soldatenberuf und verwies dabei auch auf die zum Teil gefährlichen Auslandseinsätze hin. „Es gibt viele einfachere Berufe als der des Soldaten“, betonte Fiolka. Allerdings stellte der Kommandeur fest, dass auch sein Verband die Nachwuchszahlen, die dieser zur Erfüllung des Auftrages benötige, derzeit nicht bekomme. Für Neustadts Bürgermeister Thomas Groll ist und bleibt die Bundeswehr ein integraler Bestandteil der Gesellschaft. Er bezeichnete die Soldaten der Bundeswehr als tapfer, treu, belastbar und vielseitig einsetzbar. „Wir alle legen mit unserer Anwesenheit ein klares Bekenntnis für unsere Soldaten ab“, so Groll. Gleichzeitig zollte er den Rekruten höchste Anerkennung für ihre Entscheidung.

Von Alfons Wieber

Quelle: HNA

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