Mit fantasievollen Gefährten auf der Schwalm – 13 Mannschaften wollten den Sieg

Das Rennen der Flöße

Waltersbrück. Es waren die Frauen, die beim vierten Waltersbrücker Floßrennen für Spannung an den Ufern der Schwalm sorgten. Die „Tussis on tour“ mit ihrem hawaiianischen Floß und die Mädchen der Kleinengliser Jugend- und Heimatpflege lieferten sich ein spannendes Duell und den Sieg.

Das Publikum am Rande tobte und klatschte, um die Mädchen anzufeuern. Das Rennen endete mit Wasserspritzen auf beiden Seiten.

Dreizehn Teams hatten sich zum Rennen angemeldet. Erstmals startete im Wettbewerb eine Mannschaft aus Gombeth. Der Name ihres Floßes: Entenkönig. Trotz der unterschiedlichen Namen glichen sich die Konstruktionen der Flöße. Eine Ausnahme bildete das Gefährt der Feuerwehr Waltersbrück. Sie hatten auf ihrem Floß ein Fahrrad montiert, und trieben es so mit einem Schaufelrad an. Und natürlich fehlte das Blaulicht der Feuerwehrmannschaft nicht. Steuermann Jens Bruchhäuser hatte sich dazu noch Stefanie Meyer und Melanie Seitz zum Paddeln ausgesucht.

Eine ganz eigene Taktik verfolgte das Team der Jugendfeuerwehr Waltersbrück-Römersberg mit Johannes Strom, Shakira Weirich und Jacqueline Fleck: Sie setzten sich vor das konkurrierende Floß und verhinderten, dass es vorbeiziehen konnte.

Gegen die überlegene Stärke der „Jagdpächter“ (Louis Cosmann, Gerid Möhring und David Strassser), hatten Max und Moritz Koch und Tobias Meyer, die für die Jungendfeuerwehr Waltersbrück-Römersberg starteten in diesem Rennen noch keine Chance. Im kommenden Jahr sieht das bestimmt ganz anders aus.

Gewonnen hat das Metzgerfloß mit Uwe und Markus Groh und Timo Hämel, den zweiten Platz gelegten die Jagdpächter und den dritten Platz erreichte die Kleinengliser Jugend- und Heimatpflege I mit Jan-Hendrik Amrhein, Julian Eckhardt und Sebastian Ossadrik. Das Preisgeld von 100 Euro gingen als Spende an die Jugendfeuerwehr Waltersbrück-Römersberg.

Zum schönsten Floß wählten die Besucher das Floß der „Tussis on tour“, das Lisa Franz, Sarah Honerkamp und Julia Schäfer steuerten.

Für die Sicherheit am und im Wasser sorgte das Vier-Mann-Team der DLRG. Stefan und Dominik Schäfer, Benjamin Veith und Manuel Gebur achteten darauf, dass kein Flößer unterging. In diesem Jahr war das für das Quartett eher erfrischend. Denn das Wasser der Schwalm war 18 Grad warm.  (zeb)

Quelle: HNA

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