Modellsportabteilung des MCS Schrecksbach veranstaltete ersten Wettbewerb in der Halle

Rennfieber und glühende Reifen

Rennfieber: Thomas Halaschka aus der Nähe von Gießen mit seinem Rennauto auf der Indoor-Rennstrecke Schwalmring des MSC Schrecksbach in Willingshausen. Foto: Rose

Willingshausen/Schrecksbach. Taktik und Technik – beides war am Wochenende bei der ersten LRP-HPI Challenge der Modellsportabteilung des MCS Schrecksbach gefragt: Herausgefordert waren 42 Fahrer, die aus ganz Deutschland angereist waren.

Auf der neuen Indoor-Rennstrecke Schwalmring in Willingshausen gaben die Fahrer ihr Bestes. Bereits am Freitag waren die ersten angereist, um sich mit der Strecke vertraut zu machen, erklärte Björn Mannewitz von der Modellsportabteilung. Der Wettbewerb gehört zu einer deutschlandweiten Serie.

Training ist enorm wichtig

Teilnehmer Thomas Halaschka aus Gießen sagte: „Das Training ist enorm wichtig, um die neuralgischen Punkte kennen zu lernen. Das ist wie in der Formel Eins.“ Besondere Herausforderungen stellten enge Kurven dar. Es gelte, das Auto darauf abzustimmen.

Deshalb sind Schrauberplätze in der Halle unerlässlich. „Man stellt Federn ein, die Lenkung, ändere etwas an der Übersetzung – das ist wie bei einem großen Auto“, sagte Halaschka, der zum Schrecksbacher Verein gehört. Beim Lauf selbst spiele vor allem die Konzentration eine tragende Rolle. „Endläufe dauern bis zu 15 Minuten. Mit sechs anderen Autos auf der Strecke ist das durchaus anspruchsvoll.“

Gestartet werde in fünf Klassen, erklärte Mannewitz. Dazu zählten auch Oldtimer. Ansonsten unterschieden sich die Klassen in der Karosserie und den Motoren. Zwei Wochen lang haben die Schrecksbacher ihre Strecke präpariert. Die Streckenbegrenzungen erneuert, neue Elektrik eingebaut: „Damit sechs Autos gleichzeitig geladen werden können.“

Dem Rennsport verfallen

Bernd Rossmann aus Riedstadt ist dem Modellsport seit 14 Jahren verfallen und durchweg begeistert: „Das Zusammenspiel zwischen Technik und Fahrerleistung macht für mich den Reiz aus.“ Die Bedingungen seien für alle gleich. „Aber beim Fahren hat man tatsächlich keinen Wimpernschlag Zeit, das Auto aus den Augen zu lassen.“

„Es ist wie in der Formel Eins – Training ist das A und O“, ist der sportliche Leiter Michael Eul überzeugt. Während Matthias Poggensee aus Hamburg, Norbert Blumhardt aus Grebenstein und Dirk Malak aus Pohlheim an ihren Wagen schraubten, wurde es für andere ernst. „Wir sind mit der Beteiligung mehr als zufrieden“, sagte Eul. „Mehr hätten nicht fahren können.“ (zsr)

Quelle: HNA

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