Feuerwehr Nothfelden erhielt ein neues TSF-W-Fahrzeug

+
Ein weiteres Stück Sicherheit: Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake übergab zusammen mit Nothfeldens Wehrführer Mike Neumeyer und Stadtbrandinspektor Frank Brunst (von links) symbolisch den Schlüssel für das neue Tragkraftspritzen-Wasser-Einsatzfahrzeug an Lea Kretschmar und Samuel Kramer von der Nothfelder Jugendfeuerwehr.

Nothfelden. Für die Menschen in Nothfelden gibt es ab sofort ein wesentliches Stück Sicherheit mehr. Denn bei der Nothfelder Feuerwehr wurde jetzt ein fabrikneues TSF-W-Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt.

Die ersten drei Buchstaben stehen für die Typbezeichnung Tragkraftspritzenfahrzeug, das W bedeutet, dass das Fahrzeug zusätzlich mit einen Tank mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern Löschwasser ausgestattet ist. Die Gesamtanschaffungskosten für den neuen Retter auf vier Rädern schlagen mit 120.000 Euro zu Buche. Davon entfallen auf die Stadt Wolfhagen für die Aufbauten und die Komplettbeladung mit den notwendigen feuerwehrtechnischen Geräten 80.000 Euro. Das 40.000 Euro teure Fahrgestell stellte das Land Hessen zur Verfügung. Das Fahrzeug bietet sechs Einsatzkräften Platz.

Im April 2011 war der Antrag zur Neubeschaffung beim Land Hessen gestellt worden, die Zusage aus Wiesbaden war im Wolfhager Rathaus im November des gleichen Jahres eingetroffen. Anfang 2012 bewilligten die städtischen Gremien die Mittel, im Mai erfolgte die vorgeschriebene Ausschreibung. Den Zuschlag zur Lieferung erhielt ein Zierenberger Fachunternehmen.

Die Schlüsselübergabe für das neue Einsatzfahrzeug hatte Symbolcharakter. Denn Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake übergab das TSF-W nicht an Stadtbrandinspektor Frank Brunst oder Nothfeldens Wehrführer Mike Neumeyer, sondern im Beisein beider an Lea Kretschmar und Samuel Kramer von der Jugendfeuerwehr. Schaake: „Denn die derzeit 16 Mädchen und Jungen sind die zukünftigen Rettungskräfte.“

Natürlich ist das neue Einsatzfahrzeug nicht als Spielobjekt für den Nothfelder Feuerwehrnachwuchs bestimmt, sondern wird von den momentan 26 Frauen und Männern der Einsatzabteilung rund um die Uhr zum Schutz des Lebens genutzt. (zih)

Quelle: HNA

Kommentare