Rock am Stück: Das braucht man beim Festival

Geismar. Welche Dinge sollten Festival-Besucher auf jeden Fall dabei haben und welches Zeichen unbedingt beherrschen?

Eine Frage, die HNA-Redakteurin Maja Yüce seit ihrem ersten Besuch beim Festival Rock am Stück im vergangenen Jahr nicht losgelassen hat.

Sie hatte sich die Frage vorher nicht gestellt und fiel prompt als Hardrock-Festival-Neuling auf. Denn statt schwarzer Kleidung, Kutte und Co. trug sie Jeans und knallgrüne Schuhe. Außerdem war da noch die falschherum gezeigten „Pommesgabel“, die ihr auch im sozialen Netzwerk Facebook manch ironischen Kommentar einbrachte. Damit das anderen Festival-Besuchern nicht passiert, hat sie gemeinsam mit Michael Döring vom Rock-am-Stück-Team die zehn wichtigsten Dinge zusammengestellt, auf die RaS-Besucher auf keinen Fall verzichten sollten.

1. Festivalshirt: Wer kein Festivalshirt hat, kann auch ein Fanshirt seiner Lieblingsband tragen. Allerdings sollte es zu den Bands des Festivals passen. Bei Rock am Stück wäre ein Helene-Fischer-Shirt nicht die richtige Wahl. „Es geht aber auch jedes andere T-Shirt in den Farben schwarz, schwarz oder schwarz“, sagt Döring. Völlig okay sind auch Jeanskutten. Übrigens, wer das RaS-Shirt kauft, tut Gutes: „Ein Shirt kostet 17 Euro und einen Euro davon spenden wir“, so Döring.

2. Hose: Jeanshosen sind durchaus okay, aber auch Lederhosen sind etabliert bei den rockigen Festivalfans. „Lässig, aber nicht ganz so optimal ist die Hosenwahl unseres Models Marvin Bugajski, denn wenn die Sonne scheint, sind oft auch Mücken am Start“, sagt Michael Döring. Lange Hosen seien deshalb geeigneter.

3. Mückenspray: Wer kurze Hosen und ein T-Shirt als Festivalkleidung wählt, sollte unbedingt Mückenspray dabei haben, denn sonst sind die Beine und Arme schnell zerstochen. „Am Besten mitbringen, sonst gibt es das aber auch vor Ort zu kaufen“, so Döring.

4. Festes Schuhwerk: Die Schuhe sollten geeignet sein, um zu pogen (wilder Tanz aus der Punkszene). Wer nicht tanzen will, sollte trotzdem auf bequeme Treter setzen - darin steht es sich besser. Schließlich geht die Veranstaltung ja einige Stunden“, sagt Döring. Stöckelschuhe sind jedenfalls die absolut falsche Wahl für die Festivalwiese.

5. Festivalbändchen: Sie muss man nicht mitbringen, es gibt sie beim Einlass auf das Gelände, denn sie sind die Eintrittskarte. Und eigentlich mehr als das: Denn Festivalfans tragen die Bänder auch noch lange nach der Veranstaltung als Erinnerung.

6.Hut: Er dient als Sonnen- und als Regenschutz. „Aber über Regen wollen wir gar nicht erst nachdenken“, so Döring.

7.Auto: In Autos kann durchaus übernachtet werden. Es gibt kostenlose Parkplätze. Wer es komfortabler mag, der kann auf dem Campinggelände sein Zelt aufschlagen oder seinen Wohnwagen abstellen.

8. Handy: Marvin Bugajski trägt es gerade in der Hosentasche, doch gehört das Handy zum Festival dazu - und ist erlaubt. „Für größere Fotoausrüstungen braucht man aber eine Genehmigung“, erklärt Döring.

9. Geldbörse: Für Essen und Getränke ist es gut, etwas Geld dabei zu haben. Die darf man nämlich nicht mitbringen. „Die Preise bei RaS sind fanfreundlich. 0,3 Liter Bier kosten 2,20 Euro“, sagt Döring.

10. Pommesgabel: Sie ist d a s Metal-Zeichen. Und so geht sie: Zeigefinger und kleinen Finger ausstrecken, Daumen, Ringfinger und Mittelfinger eingeklappt. Die Handinnenfläche muss nach vorne zeigen. Achtung: Daumen ausgeklappt bedeutet „Ich liebe dich“ in der Gebärdensprache. Ganz und gar falsch ist das Zeichen, was Maja Yüce (kleines Bild) zeigt. „Es geht maximal als freundliche Begrüßung durch“, sagt Döring und lacht.

Das Programm

• Freitag, 22. Juli: 17 Uhr, Mike Gerhold und Lisanne Koll, 18.15 Uhr, Tontourismus, 19.30 Uhr, Devilusion, 21 Uhr, Tonloch, 22.30 Uhr, Gloomball und 0.15 Uhr, Batlord.

• Samstag, 23. Juli: 14.30 Uhr, Burning Hellmet, 15.30 Uhr, Avataria, 16.45 Uhr, Souldrinker, 18 Uhr, Bonfire, 19.45 Uhr, Hämatom, 21.30 Uhr, Orden Ogan, 23.30 Uhr, My‘Tallica, anschließend Feuerwerk.

Die Karten:

Karten gibt es bei der HNA, in der Touristinfo Fritzlar sowie im lokalen Vorverkauf, z.B. in Uschi’s Wollstube oder im Autohaus Sauer in Fritzlar, bei ACS Computer+IT in Homberg, in der Buchhandlung Bücherwurm in Borken, bei Hieb & Stichfest in Bad Zwesten und im Internet:

www.rock-am-stueck.de

Quelle: HNA

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