Geschichtsverein sucht für Buchprojekt alte Wolfhager Geschichten

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Schnee bis vor die Haustür: Was für Erwachsene Arbeit bedeutete und für Fuhrwerke und Autos zu Rutschpartien führte, bot den Wolfhager Kindern 1950 winterliches Vergnügen auch in der Innenstadt.

Wolfhagen. Bilder und ihre Geschichten: Unter diesem Thema veröffentlichen wir Fotos, die an Ereignisse und Geschichten aus der Vergangenheit erinnern.

Diese Erinnerungen unserer Leser – lustig, interessant oder wissenswert – sollen am 17. August im Wolfhager Kulturladen beim „Ab in die Mitte“-Bücherfest zum Besten gegeben werden. Der Heimat- und Geschichtsverein Wolfhagen hofft, dass auf diese Weise ein von den Wolfhagern geschriebenes Buch entsteht.

Diesmal führt unser Foto zurück in frostige Zeiten des Jahres 1950. Winter in Wolfhagen – das bedeutete auch Straßen, auf denen der Schnee lange liegen blieb. Für die Erwachsenen, Fuhrwerke und Autos eine Plage, für die Stadtkinder endlich eine Möglichkeit, in der Nähe des Wohnhauses den Winter von der angenehmen Seite zu erleben.

Und das konnte bis zum Dunkelwerden gehen, wenn nicht die Polizei dem lustigen Treiben ein plötzliches Ende setzte. Wenn dann jedoch gegen fünf Uhr die Polizei ihren normalen Streifendienst einschränkte, ging es auf den Rodelbahnen der Stadt erst richtig rund.

Sieben-Höppelbahn

Da passierte so einiges, sei es in den Teichstraßen, auf der Burgstraße oder „Hinter der Mauer“ bis in die Garthaus. Auch auf dem Ofenberg, der Sieben-Höppelbahn oder der Rodelbahn zum Beispiel kam es zu Begebenheiten, die zum Weitererzählen taugen, und die der Heimat- und Geschichtsverein für sein Buchprojekt gern festhalten würde.

Wer Winter-Episoden beisteuern kann – Dirk Lindemann sammelt die Erinnerungen. (bic)

Kontakt: Dirk Lindemann, 05692/99 49 56, E-Mail: post@dilin.de, per Post: Dirk Lindemann, Minköfe 1, 34466 Wolfhagen

Quelle: HNA

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