Bürgermeisterkandidat zur Standesamtsdebatte

Röhl-Kritik: Warum nicht öffentlich?

Wolfhagen. Während in der vergangenen Woche das Naumburger Stadtparlament den Beschluss fasste, einen gemeinsamen Standesamtsbezirk Wolfhager Land zu bilden, so taten die Stadtverordneten aus Zierenberg in ihrer jüngsten Sitzung gleiches.

„Nur in Wolfhagen berät der Haupt- und Finanzausschuss mal wieder einen Tagesordnungspunkt in nicht-öffentlicher Sitzung, der öffentlicher nicht sein kann“, kritisiert der Wolfhager Bürgermeisterkandidat Carsten Röhl: „Warum beraten und beschließen andere Stadtparlamente gleich gelagerte Sachverhalte und Vorlagen in öffentlicher Sitzung.“

In Wolfhagen meine man im Fachausschuss, im geheimen Kämmerlein tagen zu müssen“, so Röhl: „Sind die Wolfhager Bürger eventuell einer solchen Beratung und deren fulminaten Inhalts aus Sicht der Verantwortlichen nicht gewachsen und müssen darum geschützt werden?“

Fürchte man gar außerparlamentarischen Sachverstand, der unter Umständen Kritik üben könnte?, so der eigenständige Kandidat. „Denn wenn schon Ferienspiele und Kindergärten aus unerfindlichen Gründen in Wolfhagen nichtöffentlich diskutiert werden, dann sollte erst recht die politisch sensible Thematik des Personenstandswesens als geheime Sache gegenüber der Wolfhager Öffentlichkeit behandelt werden.“ Röhl: „Wo wird das noch enden?“ (awe)

Quelle: HNA

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