Mainz war Ziel einer Fahrt des Heimat- und Geschichtsvereins

Römer, Kelten und viel Wein vom Rhein

Zwischenstopp: Die Reisegruppe des Heimat- und Geschichtsvereins versammelt sich vor dem Sprudelbrunnen in Bad Nauheim. Foto: privat/nh

Wolfhagen. Die Römerstadt Mainz stand im Mittelpunkt einer Zweitagesfahrt des Heimat- und Geschichtsvereins Wolfhagen. Nach dem Vortrag von Dr. Udo Schlitzberger über die Römer im Chattenland und der Fahrt zum Römerlager nach Hedemünden war dieser Ausflug für die Mitglieder des Vereins eine weitere Möglichkeit, sich mit der römischen Geschichte zu beschäftigen.

Nach dem gallischen Krieg errichteten die Römer in den Jahren 13 bis 12 vor Christus ein zentrales Legionslager am Rhein. Diese Ansiedlung war der Ausgangspunkt der Stadtentwicklung von Mainz. Die Stadt gehörte anschließend über 500 Jahre lang zum römischen Reich.

In römische Zeit versetzt

Bei einem Besuch im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz konnten sich die Wolfhager anhand zahlreicher Fundstücke in die römische Zeit zurückversetzen. Am Tag zuvor hatte die Reisegruppe am Taunusrand bereits die zum römischen Limes gehörende Saalburg besucht - bei diesem Gebäude handelt es sich um das weltweit einzige wiederaufgebaute Römerkastell.

Die Rückfahrt führte zur Keltensiedlung Glauberg in der Wetterau. Die dort gemachten Funde aus drei keltischen Gräbern des 5. Jahrhunderts vor Christus und die Statue eines Keltenherrschers gelten weltweit als wissenschaftliche Sensation.

Bevor es zurück ging, wurde wurde die Fahrt mit einem geselligen Abend bei einer Weinprobe in Nierstein am Rhein abgerundet. (red/bic)

Quelle: HNA

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