Richtfest: Die Arbeiten an der Oberbeisheimer Knüllwaldschänke sind in vollem Gange

Der Rohbau steht schon

Der Rohbau steht: Karin Liebelt, Oberbeisheimerin, Bürgermeister Jörg Müller, Bauarbeiter Rainer Danz aus Hebel und Zimmermeister Erich Klipperta aus Oberaula nach dem Richtspruch. Foto: Thiery

Oberbeisheim. Der Richtbaum auf dem neuen Saal an der Oberbeisheimer Knüllwaldschänke zeigt es an: Die Arbeiten am Umbau des Treffpunktes machen Fortschritte. Der Rohbau des Saals steht, die neue Küche auch und der Neubau des Feuerwehrhauses sieht imposant aus. Am Freitag wurde Richtfest gefeiert.

Gastwirt Holger Hasenbein zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis, auch wenn er sein Lokal während des Umbaus einen Monat lang schließen und damit Umsatzeinbußen hinnehmen musste.

Das soll während der Sanierungphase nicht mehr nötig sein, sagte Bürgermeister Jörg Müller. Denn das Konzept des Hauses stehe und falle mit einem guten Wirt. 600 000 Euro sind für den Umbau veranschlagt, 75 Prozent davon trägt das Land Hessen. Das sei weit mehr, als heute noch für den Bau von Gemeinschaftshäusern ausgegeben werde, sagte Architekt Albert Hess. Die Dorfzentren dürften künftig nun nur noch bis zu 300 000 Euro kosten. Nun wird der Saal ausgebaut und dabei soll es deutlich mehr Eigenleistungen geben“, sagte Ortsvorsteher Otto Naumann. Im April hatte der Abriss des alten Feuerwehrhauses begonnen. An seiner Stelle steht nun der hundert Quadratmeter große neue Saal. Eine Treppe führt hinauf, dort befindet sich ein zweiter, 50 Quadratmeter große Gruppenraum.

Dennoch ist nicht alles reiner Sonnenschein: Im Vorfeld der Sanierung hatte es in Oberbeisheim viel Unmut über den Umbau des DGH gegeben. Viele Konzepte, Ideen und sogar kritische Bürgerbefragungen und -versammlungen gab es, bis das endgültige Werk stand. Doch jetzt gibt es kein Zurück mehr, sondern nur noch ein Voran: Im nächsten Schritt wird der Saal abgerissen, dort entstehen Toiletten.

Fürs Feuerwehrgerätehaus, das am anderen Ende der Gaststätte entsteht, gibt es allerdings kein Geld aus der Dorferneuerung. Es war im vorigen Jahr mit 332 000 Euro veranschlagt worden. 133 000 Euro gibt das Land, die Gemeinde schultert den Rest. Die Gemeinde und die Feuerwehr teilen sich die Kosten.

Dort entsteht übrigens auch ein Raum, der für alle Jugendlichen im Ort da sein soll. Das Dorfzentrums soll spätestens im Herbst 2011 eingeweiht werden. (zty)

Quelle: HNA

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