Tipps und Tricks der Seilspringer

Rope-Skipping-Team der MT trat bei Weltmeisterschaft in Hongkong an

Melsungen. Rope-Skipping ist Seilspringen der Extraklasse. Das Rope-Skipping-Team der Melsunger Turngemeinde  ist in dieser Sportart so spitze, dass es bei der Weltmeisterschaft in Hongkong Anfang August an den Start gehen durfte.

Zuvor waren die fünf jungen Sportler im Frühjahr erst Hessischer und dann Deutscher Mannschaftsmeister geworden.

Das Team, zu dem Eric Seeger (18) aus Spangenberg, Laura Fahrenstück (19) aus Malsfeld, Laura Komiske (23), Celine Harbusch (21) und Lisa Scholdei (24) aus Melsungen gehören, trainiert seit gut einem Jahr.

Auch wenn es bei der WM für einen Medaillenrang nicht reichte: „Wir haben den neunten Platz von 22 Mannschaften, das ist ein schönes Ergebnis“, resümiert Trainerin Carina Gleim beim ersten Training nach der Rückkehr aus Hongkong. Zustimmendes Nicken in der Runde, schließlich zählte vor allem, das sportliche Großereignis miterlebt zu haben. Und das in dieser schillernden Mega-Metropole.

Die WM-Wettkämpfe fanden in der markanten Sport- und Veranstaltungsarena Hong Kong Coliseum statt. Die Rope-Skipping-Vorführungen wurden auf riesige Leinwände die übertragen. „Schon die Eröffnungsfeier war überwältigend“, sagt Celine Harbusch als eine der fünf Aktiven, die in die Arena einmarschieren durften.

Einen kleinen Kulturschock musste die Gruppe anfangs verdauen: „Alles war komplett anders als in Deutschland. Diese Menschenströme auf den Straßen, die Hektik, das schwüle Klima, das ungewohnte Essen.“

Radio-HNA-Interview mit dem Melsunger Team:

Rope-Skipping sei noch eine sehr familiäre Sportart: „Es geht mehr ums Miteinander, nicht so sehr um Konkurrenz, selbst bei einer Weltmeisterschaft“, sagt Anna Trulley. Auch auf den Spaß werde großen Wert gelegt - „und den hat das Team bei den Wettkämpfen voll gehabt.“

Von Petra Schaumburg-Reis

Quelle: HNA

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