Feuerwehrstützpunkt: Rohbau soll vor Wintereinbruch fertig sein

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Emsiges Treiben am Löwekreisel: Das Personal auf der Baustelle wurde laut B. Braun erhöht, um das Gebäude vor der Frostperiode abzudichten.

Melsungen. Der rosa Riese wächst fast jeden Tag und nun bekommt er eine Fußbodenheizung: Der Bau des neuen Feuerwehrstützpunktes in Melsungen läuft auf Hochtouren. Noch vor dem Wintereinbruch soll der Rohbau fertig sein.

Von einem „sportlichen Zeitplan“ spricht Klaus-Dieter Zielke, Projektleiter bei der B. Braun AG. Das Unternehmen baut zusammen mit der Stadt das Acht-Millionen-Euro-Projekt. Ziel sei, noch vor dem Winter den Rohbau nach oben abzudichten und mit Fenstern und Türen zu versehen. „Gebäude dicht“, heißt dies in der Fachsprache. Denn dann kann in den Wintermonaten im Inneren weitergearbeitet werden.

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Um das Ziel zu erreichen, wurde das Personal aufgestockt: 30 Arbeiter kümmern sich allein um den Rohbau. Zusammen mit anderen Tätigkeiten sind bis zu 80 Personen auf dem Gelände am Löwekreisel gleichzeitig beschäftigt. „Die große Herausforderung ist, das zu koordinieren, damit keine Reibungsverluste entstehen“, sagt Ingenieur Darius Maloschek von B. Braun. Das Problem: Bei Frost bindet der Beton nicht mehr. Deshalb werden die restlichen Außenarbeiten erst nach dem Winter gemacht: Ein 16 Meter hoher Übungsturm fehlt noch, der Hof muss gepflastert werden, die Geländehöhe an die Fahrzeughalle angepasst werden.

Im Boden der künftigen Halle wird momentan auch eine Fußbodenheizung verlegt. Die wird zwar nicht für warme Füße sorgen, verhindert mit einer Mindesttemperatur von sieben Grad aber, dass die Feuerwehrfahrzeuge durch den Frost beeinträchtigt werden.

Bilder von der Baustelle

Baustelle Feuerwehrstützpunkt Melsungen

Man hätte so was auch mit Heizlüftern machen können, sagt Zielke. Allerdings wäre das angesichts der großen Fläche mit 15 Stellplätzen nicht effizient gewesen. Deshalb entschied man sich für eine Industrie-Fußbodenheizung. (gör)

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Quelle: HNA

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