Elektromobilität

Motorschau auf dem Alleeplatz in Ziegenhain lockte viele Besucher

Eröffnung: Karl-Walter Eberlein begrüßte Gäste und Co-Veranstalter, zahlreiche Unternehmen und Verbände beteiligten sich an der ersten E-Mobilitätsschau in Ziegenhain.

Ziegenhain. Fortbewegungsmöglichkeiten gibt es viele: Und die können gleichzeitig umweltfreundlich, leise und ein echter Hingucker sein. Davon überzeugten sich die Besucher am Wochenende auf dem Ziegenhainer Alleeplatz.

Unternehmen der E-Mobilitätsbranche sowie Dienstleister Erneuerbarer Energien informierten rund ums Thema E-Mobilität und brachten den Besuchern allerlei lautlos rollende Mobile wie E-Bikes, Pedelecs, E-Roller, E-Motorräder und nicht zuletzt E-Autos näher. Veranstaltet wurde die Schau vom Gewerbeverein Ziegenhain und der Stadt Schwalmstadt zusammen mit drei lokalen Kooperationspartnern – der Firma Gespa, Eon Mitte und der Kreissparkasse Schwalm-Eder.

31 Elektromobile gab es zu bestaunen, Probefahrten waren möglich. Landtagsabgeordnete Regine Müller, die den Schirmherrn Landrat Frank-Martin Neupärtl vertrat, sagte: „Die Messe ist ein Fenster von Ziegenhain aus in die Zukunft.“ E-Mobilität sei ein Stück Technologie der Zukunft, an das man sich gewöhnen werde.

Ideengeber Karl-Walter Eberlein freute sich, dass die meisten Hersteller der Branche der Einladung in die Schwalm gefolgt waren. Auch ortsansässige Händler waren mit eingestiegen, erläuterte Jochen Rieper vom Gewerbeverein. Bürgermeister Dr. Gerald Näser lobte die Vielfalt: „Hier gibt es nicht nur Prototypen, sondern auch Autos aus Serienproduktionen zu sehen.“

Wissenswertes gab es an den Ständen der hessischen Landesregierung, des ADAC, des Regionalmanagements Nordhessen und des Bundesverbands Solar Mobilität. Dazu wurde ein moderierter Rundgang mit Thomas Keil von Eon und Karl-Walter Eberlein angeboten. Besucher Arno Schmidt aus Frielendorf ließ sich von Berater Michael Eckardt die Finessen eines E-Autos erklären, mancher konnte im Tesla S, dem US-amerikanischen Spitzenmodell Platz nehmen – noch eine sensationelle Rarität, denn bisher gibt es nur wenige Modelle in Europa.

Auffallend war auch der Sam, eines der ersten Fahrzeuge der Szene und auf drei Rädern unterwegs. „Ziel war es, mit zehn Prozent der Teile eines herkömmlichen Wagens ein Fahrzeug zu bauen“, erläuterte Jörg Ewald von der Firma Gespa. Hergestellt wird der Wagen in der Schweiz – allerdings wurde er bis heute nur etwa 200 Mal verkauft. „Er sieht toll aus, ist aber nie fertig entwickelt worden. Andere Hersteller basteln schon eifrig am Nachfolger.“

Höhepunkt der Schau war eine Sternfahrt am Sonntag, organisiert vom AMC Schwalmstadt. 20 E-Autos steuerten dabei die neuen Ladesäulen in den Nachbarkommunen des Rotkäppchenlandes an. (zsr)

Quelle: HNA

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