Ruhestörungen und Streitereien: Polizei spricht von normaler Silvesternacht

Wolfhager Land. Der Jahreswechsel im Altkreis Wolfhagen verlief insgesamt ohne größere Probleme. Ruhestörungen wurden der Polizei gemeldet, einige Streitereien galt es für die Streifen zu schlichten. „Das Übliche bei Feiern dieser Art“, kommentierte eine Polizeisprecherin.

In Dörnberg, kam es im Kaiserbuchenweg zu einer Sachbeschädigung: Ein Silvester-böller wurde von einem Unbekannten gegen ein Rollo an einem Einfamilienhaus geworfen. Der Sachschaden: rund 300 Euro.

Während so mancher Partygänger am Neujahrsmorgen noch im Tiefschlaf lag, waren fleißigen Mitarbeiter der Kommunen bereits im Einsatz, um die Spuren des Silvesterfeuerwerks zu beseitigen. So zum Beispiel in der Wolfhager Kernstadt Hier waren Werner Dier und Georg Hofmann unterwegs. Und obwohl im Vorfeld an die Bevölkerung appelliert worden war, in der engen innerstädtischen Fachwerkzone keine Feuerwerkskörper zu zünden, präsentierten sich einige Straßenzüge sowie vor allem der Marktplatz als große Mülldeponie abgebrannter Böller, Raketen, Leucht- und Lichterbatterien. Aufgrund des schneebedeckten Platzes mussten alle einzeln mit der Hand entsorgt werden. Die beiden langjährigen Bauhofmitarbeiter waren sich einig: „So viel Feuerwerk wie diesmal abgebrannt wurde, hat es in Wolfhagen noch nie gegeben.“ Ein Eindruck, der auch aus den anderen Städten und Gemeinden im Altkreis gemeldet wurde. Hochwertige Pyrotechnik war angesagt, die letzten Raketen wurden noch gegen 1 Uhr abgefeuert. (zih)

Quelle: HNA

Kommentare