Ruhiger Start in den Wahlsonntag

Böddiger. Ruhig hat der Wahlsonntag im Felsberger Stadtteil Böddiger begonnen. Im Wahllokal im Jugendraum hielt sich der Andrang am Vormittag in Grenzen. Etwa zwei Drittel der Wähler komme erst am Nachmittag, so die Erfahrungen des Wahlvorstandes.

Dass erstmals sowohl über die Zusammensetzung des Landtags als auch des Bundestages abgestimmt werde, sei für die Leute kein Problem. "Eher wundern sie sich, warum es keine Umschläge für die Wahlzettel mehr gibt oder fragen nach einer Lesebrille, weil sie ihre vergessen haben", sagt Klaus Schmidt-Hartung. Sieben Leute bilden in Böddiger den Wahlvorstand.

Der Aufwand sei nicht größer als sonst, vermuten sie. Viel arbeitsintensiver sei die Auszählung bei den Kommunalwahlen, wo man mit den Stimmen kumulieren und panaschieren könne. Eine Aufwandsentschädigung von 21 Euro werde für die ehrenamtliche Tätigkeit gezahlt, berichtet der Wahlvorstand. Reichtümer sind also an einem solchen Wahlsonntag nicht zu erwerben. (hro)

Quelle: HNA

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