Fehler bei der Instandsetzung des Weges entlang der Eder – Firma soll nachbessern

Radfahrer gerieten auf Felsberger Radweg ins Schlittern

Felsberg. Den Besuch des Dorfjubiläums in Wolfershausen wollten am Wochenende viele mit einer Radtour an der Eder entlang verbinden. Die Freude daran endete aber auf dem Radweg zwischen Neuenbrunslar und Wolfershausen, der erst kurze Zeit zuvor mit Schotter ausgebessert worden war.

Das eingebaute Material bestand fast ausschließlich aus gleich großen Steinen, die sich nicht verdichtet hatten. Nicht nur ungeübte Radfahrer kamen auf diesem Untergrund ins Schlittern. Den Zustand des Weges fand auch Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz völlig untragbar. Er war am Sonntag selbst mit dem Fahrrad nach Wolfershausen gefahren.

Die beauftragte Firma werde umgehend aufgefordert, den Weg ordnungsgemäß auszubauen, kündigte Steinmetz an. Bis dahin werde die Rechnung über 3300 Euro nicht beglichen. „So lange der Weg in diesem Zustand ist, werden wir ihn für Radfahrer sperren“, kündigte der Bürgermeister an. Das Fahren auf dem Schotter sei gefährlich, ein Kind sei bereits gestürzt, erklärte Steinmetz. Beim Wegebau sei wohl Schotter eingebaut worden, dem die Feinanteile fehlen. Das habe dazu geführt, dass keine fest Oberfläche entstanden sei. Folge: „Der Fahrradlenker schwimmt. Man kann das Gleichgewicht nicht halten.“

Ob der Weg wegen dieser Gefährdung schon vor dem Fest in Wolfershausen hätte gesperrt werden müssen, ließ der Bürgermeister offen.

Das Bauamt werde auch überprüfen, ob noch in anderen Bereichen des Radweges das falsche Material verwendet worden sei. Die Firma hatte den Auftrag, den Radweg zwischen Lohre und Wolfershausen auszubessern.

Geländer gefordert

Der Ortsbeirat von Wolfershausen hatte die Stadtverwaltung schon vor einiger Zeit auf Beschwerden wegen des Radweges hingewiesen.

In einer der zurückliegenden Sitzungen war gefordert worden, ein Geländer an der Ederseite anzubringen. Dies ist bisher nicht geschehen. (hro)

Quelle: HNA

Kommentare