In Sachsen der Reformation auf der Spur

Homberg. Über den Aufbau und die Führung eines Reformationshauses informierte sich kürzlich eine Delegation aus Homberg in Sachsen-Anhalt. Dabei ging es auch um das pädagogische Konzept und vor allem um Finanzierungsmöglichkeiten für ein Reformationshaus.

Erhalt und Aufwertung

Zu der Delegation gehörten Mitglieder der Homberger Stadtverwaltung, des Fördervereins Haus der Reformation und des Stadtmarketing. Erstes Ziel war die Lutherstadt Mansfeld, der Ort, an dem Luther seine Jugend verbrachte. Das Kultursiegel Lutherstadt wird durch die Netzwerkstätten der Reformation an Städte vergeben, die sich für den Erhalt und die Aufwertung von Reformationsstätten einsetzen. In dem Netzwerk befinden sich bis jetzt 19 Orte der Reformation. Homberg habe Interesse an dem Netzwerk, heißt es in einer Mitteilung.

Weiter ging es nach Eisleben und schließlich nach Wittenberg. Informationen über Marketingkonzepte, Serviceangebote, Besucherzahlen, pädagogische Angebote und die Zahl der Mitarbeiter seien in diesen Städten gesammelt worden. (red)

Quelle: HNA

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