Café Hahn in Fritzlar wurde zum Salsa-Club

Gute Stimmung: Bis um Mitternacht tanzten die Leute ausgelassen Salsa, Bachata und Merengue im Café Hahn. Fotos: Zecher-Christ

Fritzlar. Tropisches Klima, feurig-rhythmische Salsa-Klänge und leckere lateinamerikanische Drinks - das Café Hahn in Fritzlar hatte sich am Samstagabend in einen Salsa-Club verwandelt.

Rund 90 Personen waren zur ersten „Salsa Nacht" gekommen, die vom Salsa-Club Gießen und vom Fritzlarer Café Hahn präsentiert wurde.

Wer noch nie Salsa getanzt hatte, konnte zuvor an einem 45-minütigen Salsa-Kurs teilnehmen. Mit viel Schwung und Elan vermittelten der Spanier Juan Antonio Garcia Prol und der Puerto-Ricaner Toni La Clave die ersten schwungvollen Tanzschritte. Anfangs noch etwas zögerlich hatten die meisten Teilnehmer nach dem Kurs den Rhythmus heraus. Eingeübt wurden Salsa, Bachata und Merengue.

Top DJ Señor de Sonido brachte den Saal mit heißen Salsa-Rhythmen, geschmeidigen Bachata-Klängen, leidenschaftlichen Kizombas und fröhlichen Merengue-Hits zum Kochen. Und weil es eben drinnen sehr heiß war, tanzten einige der Gäste einfach draußen, auf dem Fritzlarer Marktplatz, weiter. Auch dort sorgte die Musik an diesem lauschigen Sommerabend schlagartig für Urlaubsgefühl pur. „Salsa ist Lebensfreude, es soll einfach Spaß machen“, sagte Tanzlehrer Juan Antonio Garcia Prol. Man dürfe dabei nicht viel überlegen, sondern müsse einfach lostanzen.

Nach dem Workshop tanzten die Leute bis um Mitternacht und auch wenn nicht jeder Schritt saß, hatten alle einen Riesenspaß.

Sehr gut kamen die lateinamerikanischen Drinks an. Café-Inhaber Cor Van Leeuwen mixte unter anderem Piña Colada, Caipirinha, Margarita, Mojito und Mai Tai. Wer mit dem Auto den Heimweg antreten musste, konnte sich alkoholfreie Varianten munden lassen.

Van Leeuwen zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz und eine Neuauflage sei denkbar, sagte er.

Doch zunächst wolle er noch überlegen, was verbessert werden könne.

Viele Menschen gingen nicht automatisch in eine Tanzschule, um lateinamerikanische Tänze zu lernen. „Bei so einer Salsa-Nacht ist das alles viel lockerer. Man will einfach einen schönen Abend haben“, betonte Van Leeuwen und freute sich über die gute Resonanz auf sein latainamerikanisches Experiment.

Von Nadja Zecher-Christ

Quelle: HNA

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