Ostturm kann ab Ende Juni wieder bestiegen werden

Sanierung der Weidelsburg fast abgeschlossen

Weidelsburg

Ippinghausen. Die seit zwei Jahren laufenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an der größten nordhessischen Burgruine, der Weidelsburg bei Ippinghausen, liegen in den letzten Zügen.

Vor wenigen Tagen wurde nicht nur die Kompletteinrüstung des Ostturmes abgebaut, sondern auch von Hessen-Forstmitarbeitern der gesamte Innenbereich sowie die Außenmauern der Burganlage von Bäumen und Büschen freigeschnitten.

Außerdem wurden drei zusätzliche Sicherungsgeländer von der Ippinghäuser Fachfirma Stephan Opfermann angebracht. Die nahm „Burgherr“ Uwe Zindel, Leiter des Forstamtes Wolfhagen, die Weidelsburg ist Eigentum von Hessen-Forst, jetzt offiziell ab.

Im Burghof wurde ein rund 50 Meter langes Geländer vom Ippinghäuser- bis zum Naumburger Tor angebracht. Integriert darin sind sechs hölzerne Sitzbänke mit Blick auf die Gesamtruine. Diese aufwändige Konstruktion war notwendig geworden, um Besucher vor einem Sturz in den dahinter befindlichen bis zwei Meter tiefen Graben zu schützen. Dieser Bereich ist von der Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel (Agil) instand gesetzt worden.

Neben einem neuen Schutzgeländer zwischen dem Ost- und Westpalas ist auch auf dem für Besucher begehbaren Ostturm ein neues erhöhtes Schutzgeländer angebracht worden.

Die von Hessen-Forst getragenen Kosten für die drei Schutzvorrichtungen schlagen mit 35 000 Euro zu Buche. Für die Gesamtsanierung der Burg hat Hessen-Forst rund 710 000 Euro investiert. Hinzu kommen noch einmal einschließlich der von Mitgliedern erbrachten Eigenleistungen von der Aktionsgemeinschaft mit 50 000 Euro.

Offiziell kann der Ostturm mit seinem märchenhaften Ausblick über das Wolfhager Land wieder am Sonntag, 26. Juni, bestiegen werden. Da findet auf dem Burggelände der traditionelle Weidelsburgtag statt.

Quelle: HNA

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