Fünf Kabarettisten aus den alten und den neuen Bundesländern treten in Homberg auf

Satire aus Ost und West

Lachen hält gesund: Dafür sorgt Kabarettist Arnulf Rating.

Homberg. Ost und West mit Lachen vereinen: Das hat sich der Felsberger Klaus Döll vor 16 Jahren zur Aufgabe gemacht, als er die Kabarett- und Kleinkunstreihe „Gemeinsam lachen – bringt einander näher“ ins Leben rief. In diesem Jahr startet die Reihe am Sonntag, 26. September, um 18.30 Uhr mit einer Eröffnungsgala in der Homberger Stadthalle. Einlass mit Sektempfang ist ab 18 Uhr.

Bei „Gemeinsam lachen“ stehen Kabarettisten aus Ost- und Westdeutschland auf der Bühne und präsentieren Kurioses zur Deutschen Einheit.

Die Kabarett-Reihe wird im Herbst fortgesetzt. Wo die fünf Künstler dann zu sehen sein werden, steht allerdings noch nicht fest.

In Homberg werden die drei ost- und zwei westdeutschen Kabarettisten je 20-minütigen Ausschnitte aus ihrem Programm präsentieren:

Nils Heinrich: Er kommt aus Stuttgart, ist aber in der DDR aufgewachsen. In seinem Kurzprogramm „Als ich ein FDJler war“ erzählt er Geschichten und singt Lieder aus dem Land, das früher Drüben hieß. Der 39-Jährige trat in Fernsehsendungen wie dem „Quatsch Comedy Club“ auf.

Barbara Kuster: Sie kommt aus Potsdam und zeigt Auszüge aus ihrem Programm „Giftzahn der Zeit“. Darin kommentiert sie zynisch das Zeitgeschehen. Kuster hatte Auftritte auf Kabarettbühnen wie dem Kom(m)ödchen in Düsseldorf sowie im Fernsehen.

Uli Masuth: Der Westdeutsche behandelt in seinem Programm „Ein Mann packt ein“ den Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau, den der Mann verloren habe. Für sein politisches Kabarett am Klavier erhielt der 53-Jährige bereits mehrere Preise.

Arnulf Rating: Er wurde im Ruhrgebiet geboren und war 1977 Mitbegründer der Berliner Anarcho-Kabarettgruppe Die 3 Tornados. Für seine Soloprogramme hat er mehrere Preise erhalten. Der 58-Jährige ist häufig in Kabarettsendungen wie „Neues aus der Anstalt“ zu sehen. Er zeigt in der Stadthalle Auszüge aus seinem Programm „Aufwärts!“, in dem er sich mit Lobbyismus auseinandersetzt.

Michael Sens: wurde 1963 in Berlin geboren und studierte an der Hochschule Hanns Eisler die Fächer Violine, Klavier, Komposition und Gesang. Er verbindet sein musikalisches Talent mit dem Kabarett. Sens war bei der Weihnachtsgala 2009 in Homberg zu Gast. Er zeigt Auszüge aus „Das Casanova Prinzip“.

Veranstalter der Kabarett- und Kleinkunstreihe sind die Kultur-Schmiede Remsfeld, der Verein Gemeinsam lachen, das Stadthallenteam und die Knülltouristik. Karten: 13 bis 18 Euro im Spektrum, Homberg, Foto und Buch, Gensungen, Buchhandlung Bernecker, Melsungen und Hof-Buchladen, Remsfeld. Abendkasse 15 bis 20 Euro.

Von Daniel Grob

Quelle: HNA

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