Melsunger Maurizio Granziera erklärt, wie Keime im Eis vermieden werden

Sauberkeit ist das A und O

Reinigung der Eismaschine: Maurizio Granziera reinigt mit heißem Wasser und mit Desinfektionsmitteln. Foto:  Wüstefeld

Melsungen. Ein Eis an heißen Tagen ist eine willkommene Abkühlung. Doch der Genuss wird getrübt, wenn die runden Kugeln mit Keimen belastet sind.

Dabei ist es gar nicht so schwer, keimfreies Eis herzustellen, sagt Maurizio Granziera: „Man muss seine Maschinen sauber halten und auch sauber arbeiten, dann passiert nichts.“ Der Inhaber des Eiscafés Venezia aus Melsungen weiß zwar auch, dass Keime relativ schnell entstehen können, entgegenwirken kann man aber nur mit Hygiene.

„Man muss seine Maschinen sauber halten und auch sauber arbeiten, dann passiert nichts.“

Maurizio Granziera

„Wir sterilisieren unsere Maschinen vor jedem Gebrauch mit heißem Wasser und Desinfektionsmitteln“, sagt Granziera. Zudem arbeitet er ausschließlich mit Handschuhen und spült die Geräte mit heißem Wasser ab. „Außerdem werden die Kübel, in die das Eis kommt, nach jedem Gebrauch bei 87 Grad in der Spülmaschine gesäubert.“

Zutaten gut kühlen

Die sauberen Maschinen und Behälter seien zwar das A und O, allerdings müssen auch die Zutaten gut gekühlt werden. Verdorbenes Obst darf auf keinen Fall mehr zur Herstellung verwendet werden.

Ist das Eis dann fertig, muss es gut gekühlt werden. „Da kann aber nichts mehr passieren, die Keime entstehen hauptsächlich bei der Herstellung“, erzählt Granziera. Keimfreiem Eis stehe also gar nicht soviel im Weg, solange sauber und gründlich gearbeitet wird. (cow)

Quelle: HNA

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