Stadt Wolfhagen widerspricht Darstellung zur Informationspolitik

Schaake: BWB-Kritik hochgradig unseriös

Wolfhagen. Die Stadt Wolfhagen widerspricht entschieden der Darstellung des Bündnisses Wolfhager Bürger (BWB) zur städtischen Informationspolitik. Für den Sieg im Wettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ sei Wolfhagen bei der Preisverleihung in Berlin ganz explizit für seine vorbildliche Bürgerbeteiligung und die damit verbundene Informationspolitik ausgezeichnet worden, heißt es in einer Stellungnahme der Stadt.

Auch Themen wie Windkraft auf dem Rödeser Berg und die Ansiedlung des Getränkeherstellers Vitaqua seien von Seiten der Stadt zu jeder Zeit transparent kommuniziert worden. Im Falle von Vitaqua sei die Stadt mit der vor kurzem angebotenen Veranstaltung einem Informationsbedürfnis der Bürger nachgekommen, „das diese lange nach Aufnahme der Produktion an die Stadt herangetragen hatten“. Damit „zeigen die Verantwortlichen um Bürgermeister Reinhard Schaake, dass sie die Sorgen und Ängste von Wolfhager Bürgern ernst nehmen“, heißt es weiter. Während dieser Informationsveranstaltung seien alle wesentlichen Fragen gemeinsam mit den anwesenden Experten geklärt worden. Noch „offene Spezialfragen seien Gegenstand einer anschließenden, individuellen Folgeveranstaltung“ gewesen.

Ein solch „transparentes, den Interessen der Bürger verpflichtetes Handeln“, das sich im übrigen ganz aktuell zum Beispiel auch in der Projektumsetzung „Aktive Kernbereiche“ widerspiegele, nachträglich als „Veranstaltung zur Beruhigung der Bürger“ verächtlich zu machen, betrachtet Schaake als „hochgradig unseriös“.

„Vielfältige Angebote“

Auch hinsichtlich des geplanten Bürgerwindparks Rödeser Berg habe es vielfältige Informationsangebote gegeben, die von einer großen Zahl von Bürgern wahrgenommen worden sei. Dem erkennbaren Versuch, „Bürger unserer Stadt mit tendenziösen Fragen und gezielten Unterstellungen zu verunsichern, tritt die Stadt Wolfhagen aufs Entschiedenste entgegen“, heißt es abschließend. (awe)

Quelle: HNA

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