Feuer in Gilsa entstand vermutlich durch Rakete

Nach Scheunenbrand in Gilsa: Silvesterrakete oder Böller verursachten Feuer

Gilsa. Die Scheune in Gilsa, die in der Neujahrsnacht niederbrannte, wurde vermutlich durch einen Böller oder eine Silvesterrakete in Brand gesetzt. Das sagte Polizeisprecher Markus Brettsprecher am Montag auf Anfrage der HNA.

Beim Feuer in der Gilsaer Scheune wurde das Gebäude komplett zerstört, die Feuerwehrleute aber konnten alle Tiere aus den Ställen und auch das Wohnhaus retten.

Scheunenbrand in Gilsa: Der Tag danach

Lesen Sie auch

Scheunenbrand in Gilsa: Polizei schätzt Schaden auf 100.000 Euro

Die Ruine stets vor Augen

Grund für die Annahme sei vor allem die Uhrzeit, zu der der Brand ausbrach: Die Feuerwehren wurden um 0.25 Uhr alarmiert. Eine halbe Stunde, nachdem die unzähligen Kracher, Knaller, Böller und Raketen zum Jahreswechsel gezündet wurden. Zudem habe die Spurensicherung keine Hinweise auf Brandstiftung oder einen technischen Defekt gefunden, sagt Brettschneider.

Scheunenbrand in Gilsa mit hohem Schaden

Grundsätzlich sei die Silvesternacht gefährlicher als jede andere Nacht, sagt Brettschneider, denn zum Jahreswechsel werde eben überall mit offenem Feuer hantiert, so dass ein viel höheres Brandrisiko bestehe. Doch stelle die Silvesternacht gleichzeitig auch eine Ausnahme dar: Brandstiftung trete in dieser Nacht selten auf, fast immer handele es sich bei Bränden um ein Unglück.

Ein großes Glück war es, dass die Bischhäuser Brandschützer den Jahreswechsel gemeinsam im Feuerwehrgerätehaus feierte: Von dort konnten sie nach der Alarmierung sofort aufbrechen. (bra)

Quelle: HNA

Kommentare