Verengung bleibt, setzt aber weiter vorn an – Ein Baum auf der gepflasterten Fläche

Schlank in die Festung

Großer Auflauf: Zum Ortstermin an der Fahrbahnverengung fanden sich viele Ziegenhainer ein. Foto: Quehl

Ziegenhain. Viel Empörung hatte in der Festungsstadt eine Verkehrsberuhigungsmaßnahme hervorgerufen, mit der die Planer in einem Aufwasch einen Abschluss hatten finden wollen. Die im Spätherbst gebaute Fahrbahnverengung am südlichen Festungseingang wurde scharf kritisiert (HNA berichtete).

Jetzt steht fest, wie die Kuh vom Eis gezogen wird. Nach einem stark besuchten Ortstermin (siehe Foto) beschlossen die Ausschüsse für Bau und Wirtschaft sowie der Ortsbeirat mit großer Mehrheit, dass an die Stelle der vergleichsweise abrupten Ausbuchtung ein „schleifende Verziehung“ tritt. Auch wird keine Grünfläche gebaut, sondern der langgezogene Keil wird gepflastert.

Die CDU im Stadtparlament hatte den Antrag auf den Rückbau des Projekts gestellt. Der Kompromiss lautete, dass die Gremien tagen und entscheiden, Einwohner und Gruppierungen dabei gehört werden sollten.

Vier Varianten schlug beim Treffen in der Kulturhalle das Planerteam vor und skizzierte auch die komplette Umgestaltung der ehemaligen Bundesstraße und heutigen Hauptverkehrsstraße auf eine durchgehende Fahrbahnbreite von 6,50 Metern mit Überwegen und Pflasterungen. „Zukunftsmusik“, sagte dazu Bürgermeister Wilhelm Kröll: Das Geld dafür fehlt. (aqu)

Quelle: HNA

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