Damit könnte es Zuschüsse fürs geplante Info- und Begegnungszentrum der Burgberggemeinde geben

Der Schlossberg gehört nun zur Stadt

Homberg. Die Flächen zwischen Hausbrunnenweg und Parkstraße gehören nun zum Stadtumbaugebiet der Homberger Altstadt. Das entschieden die Stadtverordneten (alle bis auf die Grünen), um für den Burgberg Geld aus dem Städtebauförderprogramm beantragen zu können.

Hintergrund ist die Vision der Burgberggemeinde, dort ein Informations- und Begegnungszentrum zu errichten. Alle Fraktionen würdigten das große bürgerschaftliche Engagement des Vereins, der 2001 mit viel Einsatz den 150 Meter tiefen Burgbrunnen freigelegt hatte.

Dennoch stelle sich die Frage, wer sich denn dort oben informieren und begegnen solle, meinte Delf Schnappauf (Grüne). Die veranschlagten Kosten von 470 000 Euro seien kein Klacks, zudem solle das Förderprogramm die Innenstadt und nicht den Schlossberg mit Leben zu füllen.

Fürs Parlament gehe es doch erst einmal darum, ehrenamtlichem Engagement Tür und Tor zu öffnen, sagte Stefan Gerlach (SPD). „Wir brauchen Visionen und Visionäre, die voran gehen.“ „Wir brauchen dringend Ideen und da ist jedes Rumspinnen erlaubt“, stimmte K.-Thilo Kroeschell (CDU) zu und machte einen Vorschlag: „Es wäre super, wir hätten eine Seilbahn, die vom Marktplatz auf den Schlossberg führen würde.“ Seine Forderung: Bürgerschaftliches Engagement fördern, nicht bremsen. (bra)

Quelle: HNA

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