Schlüsselübergabe für Anbau des Feuerwehrhauses in Oelshausen

Endlich wieder genügend Platz (von links): Kreisbrandinspektor Sebastian Mazassek, Stadtbrandinspektor Jörg Staginnus, Wehrführer Martin Schaub, Bürgermeister Stefan Denn und Landrat Uwe Schmidt stehen vor dem neuen Feuerwehrgerätehaus. Im Hintergrund ist das Dorfgemeinschaftshaus zu sehen, das vor dem Umbau von den Einsatzkräften mitgenutzt wurde. Fotos: Uminski

Oelshausen. Die 29 männlichen und fünf weiblichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Oelshausen freuen sich über die Erweiterung ihres Feuerwehrhauses. Das neue Gebäude bietet nun nicht nur genügend Platz für Fahrzeuge und Gerätschaften, sondern auch ausreichend Raum für die Einsatzkräfte.

Am Samstag wurde feierlich das neue Feuerwehrhaus eingeweiht, das durch den Umbau nun räumlich vom Dorfgemeinschaftsraum getrennt ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 750.000 Euro.

Glücklich über den eigenen Umkleideraum (von links): Maja Staginnus (14), Jannick Wagner (11), Miriam Staginnus (14), Aaron Pflüger (12) und Jannis Möller mussten sich bisher im Flur umziehen, dies hat nun ein Ende.

In der 14-monatigen Bauphase wurde die ursprüngliche Halle erweitert. Durch die zusätzliche neue Fläche in Dachgeschoss stehen den Einsatzkräften nun über 200 Quadratmeter Nutz- und Arbeitsfläche zur Verfügung. „Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht“, sagt Wehrführer Martin Schaub. In dem ursprünglichen Gebäude stand den Einsatzkräften nur ein Umkleideraum zur Verfügung. „Die Schulungsräume und die Toiletten befanden sich im Dorfgemeinschaftshaus“, so der Wehrführer weiter. Das bedeutete aber auch, dass der Zugang zu den Sanitäranlagen nur über eine Tür möglich war, die das Feuerwehrgerätehaus und Dorfgemeinschafshaus verband. „Einen Schlüssel hatte aber nur der Vorstand.“

Wegen fehlenden Duschmöglichkeiten mussten die Einsatzkräfte nach einem Einsatz zu Hause duschen. „Durch den Anbau wurden nun alle Mängel beseitigt“, sagt Wehrführer Martin Schaub. Toiletten befinden sich im Erd- und Dachgeschoss.

Auch Duschräume für die weiblichen und männlichen Mitglieder der Feuerwehr sind nun vorhanden. Eine weitere Errungenschaft sind die getrennten Umkleideräume für die Einsatzkräfte. „Auch die Jugendfeuerwehr hat nun einen eigenen Umkleideraum“, so Schaub weiter. Vor dem Umbau mussten sich die Kinder und Jugendlichen im Gang umziehen.

Von Johanna Uminski

Quelle: HNA

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