Fritzlarer Feuerwehr-Staffel verteidigt 4. Platz bei internationaler Meisterschaft

Schmerz ist nur ein Gefühl

Schwerstarbeit: Das Team in der Staffel bei der letzten Station mit David Schlicht an der Puppe, Steffen Link (roter Helm), dahinter Manuel Schaberick, Jannik Palluck (silberner Helm ) und Steffen Reinbold (gelber Helm ). Foto: privat

Fritzlar/Berlin. Vier Wochen nach der Firefighter-Challenge im polnischen Stettin stand der Höhepunkt für das Fritzlarer TFA-Team auf dem Programm: die 6. Berlin-Firefighter-Challenge.

Die Vorgaben waren klar, den sehr guten vierten Platz mit der Staffel des vergangenen Jahres verteidigen und die Einzelzeiten verbessern. Dies gelang ihnen während des harten zweitägigen Wettkampfes, der unter dem Motto „Schmerz ist nur ein Gefühl“ stand.

Am ersten Tag galt es für das Fritzlarer Team, die Tandemläufe zu absolvieren. Manuel Schaberick und Jannik Palluck erreichten dabei als bestes männliches Tandem aus Fritzlar den 15. Platz unter 37 angetretenen Paaren.

Revanche blieb aus

Nur wenige Läufe später gelang es dem Fritzlarer Mixed-Tandem Vera Winkler und Steffen Link, ihre in Stettin gezeigte Leistung zu bestätigen. Sie erreichten erneut den zweiten Platz.

Nachdem der erste Tag überstanden war, folgte der kräftezehrende Samstag an dem für alle Fritzlarer Starter ihr Einzellauf sowie die Staffelwertung anstanden.

Dabei traten sie gegen 300 Starter aus sechs Nationen an. Erfolgreichster Läufer aus Fritzlar wurde Manuel Schaberick der mit 2:15,80 Minuten auf Platz 41 des Gesamtklassements landete, gefolgt von David Schlicht und Jannik Palluck auf den Plätzen 57 und 68. Steffen Link, Steffen Reinbold und Wettkampf-Neuling Benjamin Rohrer landeten auf den Plätzen 97, 106 und 180.

Zwischen den Einzelstarts wurden die Staffelläufe ausgetragen. Die zweite Mannschaft (Benjamin Rohrer, Ingo Link und Vera Winkler) landete mit nur drei statt der üblichen fünf Personen auf einem respektablen 38 Platz unter den 46 Staffeln. Fritzlars erste Staffel, (Jannik Palluck, Steffen Link, Manuel Schaberick, Steffen Reinbold und David Schlicht) qualifizierte sich über die Vorläufe, das Achtel-, Viertel- und Halbfinale souverän für das kleine Finale. Wie auch im vergangenen Jahr standen sie dort Göttingen gegenüber.

Zeit für eine Revanche? Beinahe: Trotz einer Steigerung von fünf Sekunden im Vergleich zur Leistung des vergangenen Jahres reichte es auch diesmal nur für den 4. Platz mit einem Rückstand von wenigen Zehntelsekunden.

Heute in Hardegsen

Dies tat der Freude jedoch keinen Abbruch, da Fritzlar sich seinen Platz unter den besten Staffeln erhalten konnte. Nun stehen noch heute Wettkämpfe im niedersächsischen Hardegsen sowie in Österreich und Slowenien auf dem Plan der Teammitglieder. (red)

Quelle: HNA

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