Letztes größeres Projekt der Dorferneuerung im Malsfelder Ortsteil Ostheim ist abgeschlossen

Ein schmucker Platz für Ostheim

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Blickfang: Sprudelstein und Bach setzen einen optischen Akzent.

Ostheim. Wer Ostheim kennt, wie es vor zehn Jahren aussah und es jetzt sieht, wird es kaum wieder erkennen. Die seit 2003 laufende Dorferneuerung hat vieles bewirkt. Privathäuser wurden saniert, öffentliche Plätze umgestaltet. Einer befindet sich mitten in der Ortschaft: der Dorfplatz.

Früher als solcher gar nicht zu erkennen, ist er zu einem Schmuckstück umgestaltet worden und ist mehr als nur eine schöne Bushaltestelle. Er soll ein Treffpunkt werden, wo auch kleine Feiern oder ein Weihnachtsmarkt stattfinden können. Das meint jedenfalls Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig. Und sie ist sich in punkto gelungener Gestaltung nicht nur mit ihren Ostheimern einig, die ebenfalls finden, dass der Platz gewonnen hat, sondern auch mit Auswärtigen.

Grund zur Freude: Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig, Bürgermeister Herbert Vaupel und Horst-Rainer Ullrich, Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung auf dem neuen Dorfplatz, der am Sonntag eingeweiht wird.

Die Idee, wie das einstige Mauerblümchen erstrahlen soll, ist in der Arbeitsgruppe entstanden, die zum Arbeitskreis Dorferneuerung gehört. Dessen Sprecher Horst-Rainer Ullrich: „Die Idee der Arbeitsgruppe ist fast detailgetreu übernommen worden.“ Überhaupt fänden sich viele Ostheimer mit ihren Ideen in der Dorferneuerung wieder.

Für den Dorfplatz heißt das: ein großes und in der Grundfläche quadratisches Wartehäuschen mit Walmdach, ein Sprudelstein mit Bachlauf, Grünflächen und gepflasterte Wege.

Das Wartehäuschen, das noch rundum verglast werden soll und bis Sonntag noch innen ringsum Sitzbänke erhält, ist zum einen Wetterschutz für diejenigen, die mit dem Bus fahren wollen. Zum anderen bietet es aber auch einen geschützten Platz zum Schnuddeln – ein Ort der Begegnung für die Ostheimer eben.

Ein besonderes Element ist der kleine künstliche Wasserlauf, der auch daran erinnert, dass darunter die verrohrte Rhünda fließt. Das Wasser komme aus einer Zisterne und fließe dorthin wieder zurück, erklärt Bürgermeister Herbert Vaupel. So grau wie der Basalt des Bachlaufs sind die unregelmäßig behauenen Betonsteine, die den Großteil des Platzes ausmachen. Grasflächen, ein Blumentrog lockern die Anlage auf. Bäume und Sträucher müssen noch gesetzt werden. Bis zum Fest am Sonntag sollen die drei Lampen aufgestellt sein.

Und für die 850-Jahr-Feier im nächsten Jahr ist Ostheim schon jetzt optisch bestens vorbereitet. Einzig und allein die Erneuerung der Kanalisation und der Straße nach Mosheim müssen noch in Angriff genommen werden. Wegen des Jubiläums soll das aber erst 2013 in Angriff genommen werden, sagte der Bürgermeister.

Quelle: HNA

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