Straßenmeistereien haben sich auf den Winter vorbereitet

Schnee kann kommen: Salzlager gut gefüllt

+

Schwalm-Eder. Noch lässt der Schnee auf sich warten, die Städte und Gemeinden in der Region sind aber für den Wintereinbruch gerüstet. „In diesem Jahr wird es beim Streusalz keine Engpässe geben“, verspricht Horst Sinemus von Hessen Mobil.

Die Lager seien im September und Oktober gefüllt worden. „Zu diesem Zeitpunkt ist das Salz noch zu günstigeren Konditionen zu bekommen“, so Sinemus.

In Melsungen wurde die Lagerung von Sole, welches unter das Streusalz gemischt wird, um die Haftung zu verbessern, erweitert. Insgesamt kann die Straßenmeisterei dort 550 Tonnen Salz und nun 100.000 Liter Sole (vorher 40.000 Liter) lagern. Bis jetzt seien 240 Tonnen Streusalz verbraucht worden. „Diese Menge wurde aber schon wieder ergänzt“, sagt Sinemus. Bei Bedarf könnten immer Zusatzkontingente nachgeordert werden.

In Borken sei die Lagerkapazität durch die neue Salzlagerhalle mehr als verdoppelt worden, so Sinemus. Die alte Halle war im vergangen Jahr abgebrannt. Rund 1700 Tonnen Salz werden dort gespeichert. Dazu kommen 125 Tonnen Salz im Stützpunkt „Hohe Warte“ in Gilserberg. Nahezu vollständig gefüllt ist auch das Lager der Straßen- und Autobahnmeisterei Gudensberg mit 5500 Tonnen Salz. Auch bei der Straßenmeisterei Schwalmstadt ist man zuversichtlich, gut durch den Winter zu kommen. „Wir haben sogar ein neues Streu- und Räumfahrzeug mit einem größeren Streuer angeschafft“, sagt die Leiterin der Straßenmeisterei, Silvana Mäder.

Das Lager in Ziegenhain umfasst eine Speicherkapazität von 450 Tonnen Salz. 200 Tonnen seien bereits - auch aufgrund des Glatteises vor einigen Wochen - verbraucht worden, so Silvana Mäder. Man habe aber nachbestellt. „Wir haben uns so vorbereitet, dass es bereits im Oktober richtig losgehen könnte.“

Von Nina Thöne

Quelle: HNA

Kommentare