Bastler aus ganz Deutschland zeigten in Naumburg ihre aufgepeppten Autos

Bastler aus Deutschland zeigten in Naumburg ihre aufgepeppten Autos

Naumburg. Tiefer, schneller, lauter, breiter. Wenn es um ihre Autos geht, darf es bei den Mitgliedern der Car-Styling-Crew ruhig immer ein bisschen mehr sein. Das dachten sie sich offenbar auch bei den Vorbereitungen zur diesjährigen Naumburg-Tour, die am Wochenende sichtbar aufgemotzt daher kam.

Video von der Naumburg-Tour

Wesentlich mehr Verkaufs- und Bewirtungsstände als noch im Vorjahr warteten auf dem Gelände des Edeka-Marktes auf die ebenso angewachsene Fangemeinde von Car- und Hifi-Tuning, Car-Styling, Oldtimern und Motorsport.

162 Tüftler aus ganz Deutschland zeigten da stolz ihre aufgepimpten Fahrzeuge. Knallbunt, schnell, leistungsstark und manchmal sogar richtig verrückt waren sie, die schnittigen Kunstwerke auf vier Rädern. Von edlem Chrom über schillerndes Airbrush bis hin zu ausgeflippten Accessoires – die Liebe zu ihren Autos war beim markenoffenen Treffen nicht zu übersehen.

Show-Programm: Kein Treffen ohne Sexy Car-Wash.

Zu überhören allerdings auch nicht. Die Motoren sangen lautstark gegeneinander an und schienen tatsächlich nicht nur für die Besitzer so etwas wie Musik in den Ohren zu sein, auch die rund 800 Besucher zeigten sich begeistert und beeindruckt zugleich. Je lauter, desto besser. Und wer den lautesten hatte, das fand Peter Sippel anhand feinster Technik aus seinem Car-Audio-Zentrum heraus, das er in Lollar betreibt. Mikrofone an Auspuff, Motor und Musikanlage gaben genaueste Dezibelwerte preis.

Den Machern der Naumburg-Tour ging es aber auch in diesem Jahr nicht ausschließlich um die Präsentation der Autos. „Uns liegt auch die Unfallprävention sehr am Herzen“, sagt Luca Gianoglio, Vorsitzender der Car-Styling-Crew. Aus diesem Grund habe wieder die Simulation eines Verkehrsunfalls auf dem Programm gestanden.

Die Feuerwehren aus Naumburg und Heimarshausen zeigten gemeinsam mit der DRK-Bereitschaft und dem THW Wolfhagen die Bergung zweier Unfallopfer, die unter einen mit Holz beladenen Hänger gerast waren. Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr gab es natürlich gleich dazu.

Auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen, etwa beim Auftaktabend am Samstag in der AquArena mit Schnuppertauchen, Thaibox-Special- Training und der Simulation eines Wasserunfalls.

Und ein Tuning-Treffen wäre kein richtiges Tuning-Treffen, würde der Sexy Car-Wash fehlen. Der versüßte mit zwei leicht bekleideten Wasch-Nixen am Sonntagnachmittag die Wartezeit bis zu Pokalvergabe, bevor die 162 Teilnehmer ein letztes Mal die Motoren ihrer Wagen singen ließen, die Anlagen aufdrehten und mit wummernden Bässen der vierten Naumburg Tour ein würdiges Ende bereiteten.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Fotos:  zhf

Kommentare